Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht, sagt man doch. Und wenn es auch auf Kosten des Sozialstaates ist. Ja, das wird was werden. Bald geht es wieder rund, und der Vorhang geht auf: Seit 26 Jahren schon gibt es die Theaterabende im größten Donaueschinger Stadtteil. Wegen der großen Resonanz wird das Stück wieder an zwei Abenden aufgeführt.

Proben laufen schon seit Monaten

Schon seit Monaten proben die Laienspieler des Wolterdinger Fasnetvereins Bregtal-Glonki, um den Besuchern am Samstag, 30. März, und am darauffolgenden Samstag, 6. April, jeweils um 19 Uhr in der Mehrzweckhalle unterhaltsame Abende bescheren zu können. Einlass ist jeweils ab 18 Uhr. Platzreservierungen sind nicht möglich.

Rollen wie auf den Leib geschrieben

"Und ewig rauschen die Gelder", heißt die Farce in zwei Akten aus der Feder von Michael Cooney, was die Narren aufführen. Und einmal mehr scheinen die Rollen der einzelnen Akteure geradezu auf den Leib geschrieben zu sein. Dies können die Besucher in den vergangenen Jahren wohl bestätigen. Schon alleine die Gestik und Mimik der einzelnen Spieler animiert ohne Witz schon zum Schmunzeln.

Heimlichkeiten vor der Ehefrau

Dafür verantwortlich ist Theatermacher Bernhard Mößner, der immer ein glückliches Händchen bei der Auswahl hat. Und darum geht es in dem Stück: Erich Schütz (Bernhard Mößner) bringt es nicht übers Herz, seiner Frau Linda (Helga Zwick), zu gestehen, dass er vor zwei Jahren seinen Job verloren hat. Stattdessen sucht er andere Lösungen, um seine Kosten zu denken.

Lawine staatlicher Hilfsbereitschaften

Während seine Frau noch glaubt, ihre bessere Hälfte ginge jeden Morgen zur Arbeit, bringt dieser eine Lawine staatlicher Hilfsbereitschaften ins Rollen. Von Arbeits-, Invaliden-, Unfall-, Kranken-, Wohn-und Kindergeld, läßt er nichts aus. Als dann mal ein Prüfer des Sozialamtes vor der Tür steht, droht alles über ihm zusammenzubrechen. Mehr wird nicht im Vorfeld verraten.

Das sind die Mitwirkenden:

Auf der Bühne zu sehen sind neben Bernhard Mößner und Helga Zwick, die schon seit Anbeginn der Theaterzeit dabei sind, Matthias Günther, Stefan Zwick, Ortschaftsratmitglied Armin Maier, Silvia Bürer, Ingo Held, Patrick Mantel und Susanne Kögler. Regie und Souffleuse liegen in den Händen von Tina Reichamann. Für die Maske sind Gabi Hauptvogel und Tina Vogler zuständig, für das Bühnenbild Frank Kögler und Kai Waschek, für den guten Ton Matthias Kögler und Thomas Koffler.

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