Wichtige Anregungen für bevorstehende Ortschaftsratsitzungen und Haushaltsberatungen lieferten 35 Bürger, die sich an der ersten Ideensammlung zur Verbesserung der Lebensqualität und Optimierung des Ortsbildes von Neudingen beteiligten.

Aufgeteilt in fünf Gruppen bearbeiteten die Anwesenden der Reihe nach die Themengebiete Verkehr und Mobilität, Wohnen und Leben, Verein und Kultur, Infrastruktur und Dorfbild. Ortsvorsteher Klaus Münzer bezeichnete die von Stadtrat Hermann Widmann initiierte und vom Ortschaftsrat vorbereitete Veranstaltung als eine Bereicherung. "Es gilt die Ergebnisse in absehbarer Zeit zu analysieren, zu differenzieren und in den zukünftigen Ablauf der Sitzungen zu integrieren", so Münzers Fazit.

Es seien erfreulich viele Vorschläge und Ideen zusammengekommen, von denen viele die Verwaltung tangieren, andere die Mitwirkung von Vereinen und Dorfgemeinschaft erfordern. Im Bereich Verkehr und Mobilität beschäftigten sich die Anwesenden mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung bei gleichzeitiger Verschönerung der Ortseingänge, einem Taxi für die ältere Generation, dem Aufstellen von Mitfahrerbänkle oder der Ausweisung einer Ringzughaltestelle in Neudingen.

Verschönerungsideen für das Wohnen und Leben in Neudingen betrafen die Einrichtung eines Naturbadeteiches, die Möglichkeit kostenlos Trinkwasser zu beziehen, die Eingliederung eines Spielplatzes in das Neubaugebiet oder die Ausweisung eines Gewerbegebietes. Die Vorbereitungen und Durchführung des Jubiläums 1250 Jahre Neudingen im Jahr 2022 stuften die Neudinger als ein kulturelles Ereignis ein, das Vereine. Verwaltung und Bürger gleichermaßen fordert.

Einen terrassenartiger Zugang zur Donau in Verbindung mit einem Platz für Konzerte und die Umgestaltung der Halle auf heutige Erfordernisse waren weitere Vorschläge. Die Teilnehmer waren überzeugt, dass ein deutlich kostengünstigeres Nahverkehrskonzept, kostenloser Transport der Schüler in die Grundschule oder Konzepte zur Belebung der Gastronomie die Lebensqualität erhöhen. Weitere Aufwertungen für das Dorfbild sahen sie in der Anstellung eines Dorfmitarbeiters für die öffentlichen Gebäude und Plätze oder der Einrichtung einer Freilichtbühne.