Für ihre Experimentierfreude ist die Feuerwehrkapelle Pfohren hinlänglich bekannt. Doch mit einem gemeinsamen Konzert mit der Deep-Purple-Tribute-Band „Fireball„ erreichte diese einen neuen Höhepunkt.

Video: Rademacher, Lutz

Hard-Rock und Blasmusik verschmolzen zu einer Einheit. An einem lauen Sommerabend im Ambiente der Entenburg freuten sich etwa 500 begeisterte Fans jeglichen Alters über einen musikalischen Leckerbissen der besonderen Art.

Alt und jung rocken an der Entenburg: Rund 500 Besuchern kommen zum außergewöhnlichen Konzert der Feuerwehrkapelle und der Band Fireball an der Entenburg.
Alt und jung rocken an der Entenburg: Rund 500 Besuchern kommen zum außergewöhnlichen Konzert der Feuerwehrkapelle und der Band Fireball an der Entenburg.

Die Feuerwehrkapelle Pfohren eröffnet den Abend mit „Radar Love“ wurde. Es folgte ein Medley der größten Hits von Queen und „Gimme Some Lovin“ von der Spencer Davis Group. Dezent im Hintergrund hielt sich Gastgitarrist Dirk Fricker, der sich mit seinen immer wieder eingestreuten Soli hervorragend einpasste.

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Ein erster Höhepunkt war „Purple Rain“ von Prince mit einem Duett von Susanne Fesenmeyer und Ralf Schneckenburger. Es folgten „Metal Medley“ und Songs von Black Sabbath, den Scorpions und Iron Maiden.

Susanne Fesenmeyer und Ralf Schneckenburger von der Feuerwehrkapelle Pfohren singen „Purple Rain“ und begeistern das Publikum.
Susanne Fesenmeyer und Ralf Schneckenburger von der Feuerwehrkapelle Pfohren singen „Purple Rain“ und begeistern das Publikum.

Und dann kam „Fireball„: „Rock‘n‘Roll“, rief Sänger Reyner Linden und dann rockten die Band mit „Burn“ in bester Purple-Manier los. Ein solides Fundament aus Bass (Adrian Stadler und Stephan Johannsen) und Schlagzeug und die Zwiesprache zwischen Gitarrist Heiko Rust und Stephan Johannsen an der Hammondorgel.

Video: Rademacher, Lutz

Es folgten die Hits „Strange Kind of Woman“ und „Woman from Tokyo„, bevor eine kirchenorgelartige Einleitung den nächsten Song ankündigte. Von einer Sekunde auf die andere war die Ruhe vorbei und der „Speed King“ explodierte. Mit einem filigranen Gitarrensolopart beginnt das bluesartige „Mistreated“, bevor „Black Night“ und „Space Truckin mit langem Improvisationsteil und Drum-Solo das Set abschlossen.

Video: Rademacher, Lutz

Und dann enterte die Feuerwehrkapelle die Bühne, auf deren Brettern die Original Deep Purple in Singen und Sigmaringen gespielt hatten. „Highway Star“, „Child In Time“, „Smoke On The Water“ und „Hush“. Blasmusikapelle und Rockband bildeten eine Einheit, es herrschte pure Spielfreude auf beiden Seiten und das Publikum ging mit. Erst nach zwei Zugaben durften die Musiker die Bühne verlassen.

Bei „Space Truckin‘“ geben Adrian Stadler und Stephan Johannsen alles.
Bei „Space Truckin‘“ geben Adrian Stadler und Stephan Johannsen alles.

„Fireball„-Sänger Reyner Linden war begeistert über das „geile Experiment“. Roland Hasenfratz ist neu im Vorstandsteam und hatte das Event organisiert. „Der Abend trägt deine Handschrift“, freute sich Vorstandskollege Clemens Fritschi. Dirigent Alexander Wasilenkow liebt es, zu experimentieren, denn Polka könne jeder.

Die Musiker der Feuerwehrkapelle Pfohren freuen sich auf ihren gemeinsamen Auftritt mit der Band „Fireball“.
Die Musiker der Feuerwehrkapelle Pfohren freuen sich auf ihren gemeinsamen Auftritt mit der Band „Fireball“.