Das Museum schreibt: „Das „Art-Car“ entstand Ende September als Kooperation des Museum Art.Plus mit der Kunst- und Musikschule Donaueschingen anlässlich der zweitägigen Feierlichkeiten zum 10-jährigen Jubiläum des Kunsthauses. Unter Anleitung von Andreas Bordel-Vodde, dem Leiter der Kunst- und Musikschule, durften sich kleine und große Besucher des Festes auf dieser „Leinwand“ aus Blech und Lack künstlerisch betätigen. Bordel-Vodde hatte hierzu die Oberfläche des Autos in Felder eingeteilt, die dann von den Teilnehmern mit Hilfe von schwarzen und grünen Fasermalern frei gestaltet werden konnten. Das Angebot wurde begeistert angenommen und hat zu einem beeindruckenden Ergebnis geführt.

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Das Museum Art-Plus versteht das „Art-Car“ als Kunstwerk im öffentlichen Raum, weshalb es derzeit ganz bewusst an prominenter Stelle neben den Arbeiten von David Nash, Paul Schwer und Jinmo Kang auf dem Museumsvorplatz steht. Hier wird es von den Passanten noch immer überaus positiv wahrgenommen. Sicherlich ist es hier Wind und Wetter ausgesetzt, was aber alle Kunstwerke im öffentlichen Raum betrifft. Auch das Vorbild der Aktion, der weiße Rennwagen, den der amerikanische Street Artist Jona Cerwinske in ähnlicher Technik gestaltete, steht nicht wohlbehütet in einem Museum, sondern ist dem harten Rennalltag ausgesetzt, mit all seinen Konsequenzen.

Gerettet vor dem Altmetall

Wenn Autos eine Seele hätten, würde sich der kleine weiße Lieferwagen sicher freuen, dass er am Ende seines harten Arbeitslebens in ein Kunstwerk verwandelt wurde, an dem sich die Menschen erfreuen, statt einfach nur im Altmetall zu enden.“