Wer zu Besuch nach Donaueschingen kommt, gerät ins Schwärmen: Was für eine schöne Stadt ist oft zu hören. Doch als Donaueschinger fällt einem das oft nicht mehr so richtig auf, da zählen dann andere Dinge als die schöne Kulisse. Das große Thema der kommenden Jahre wird die Aufwertung der Innenstadt sein. Das Residenzviertel ist schon aufgehübscht, die südliche Innenstadt soll als nächstes an die Reihe kommen. Und dann gibt es ja noch den Einzelhandel: Auch hier kämpfen die Geschäfte gegen den Online-Handel.

Große Hoffnung wird auf einen Citymanager gesetzt, den Gewerbeverein und Stadt gemeinsam etablieren sollen. Das Ziel: Donaueschingen soll positiv vermarktet, mit gezielten Maßnahmen für mehr Leben in der Innenstadt gesorgt und die Aufenthaltsqualität gesteigert werden. Mit dazu zählt natürlich auch das Verkehrskonzept, dessen primäres Ziel es ist, den Durchgangsverkehr aus der Innenstadt herauszubekommen.

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Doch für Bürger braucht es mehr, als ein schönes Einkaufserlebnis: Auch die Infrastruktur für den Alltag und die Gestaltung der Freizeit muss stimmen. Als Schulstandort kann Donaueschingen mit einer Vielzahl von Angeboten aufwarten. Aktuell laufen im neuen Stadtviertel „Am Buchberg“ die Bauarbeiten für eine neue Kindertagesstätte, die nicht nur den Bedarf der zukünftigen Bewohner decken, sondern auch bei Engpässen Abhilfe schaffen soll. Das Fürstenberg-Gymnasium ist saniert, die neue Realschule steht in den Startlöchern und auch die Erich-Kästner-Schule soll mittelfristig erweitert werden. Fehlt noch die Eichendorffschule, deren Sanierung zwar noch nicht geplant ist, die aber auch schon am kommunalpolitischen Horizont in Erscheinung getreten ist. Und mit den beiden Kreisschulen – den Gewerbeschulen und den Kaufmännischen und Hauswirtschaftlichen Schulen – gibt es zusätzliche Angebote im Bildungsbereich.

Im Bereich Freizeit wird das Parkschwimmbad die kommenden Jahre wohl für reichlich Diskussionen sorgen. Dass es saniert werden muss, ist unumstritten. Schließlich ist es eine wichtige Freizeiteinrichtung und im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel – nicht nur für die Donaueschinger. Die Frage ist allerdings: Wann und wie die Sanierung, deren Kosten aktuell auf 5,5 Millionen Euro geschätzt wird, finanziert werden soll. Nachdem es keinen Zuschuss geben wird, muss nun der Zeit- und Finanzierungsplan neu diskutiert werden.

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Doch trotz des Millionen-Projektes Realschule und des Parkschwimmbades dürfen auch die Ortsteile nicht vergessen werden. Denn auch hier wollen die Bürger ein schönes Umfeld mit sanierten Rathäusern und umgestalteten Dorfplätzen. Zwar bekommt Grüningen nun nach langem Warten endlich seine Halle und auch Neudingen steht mit der Ortskernumgestaltung in Startlöchern. Doch es gibt noch weitere Ortsteil-Projekte, die auf ihre Realisierung warten: In Heidenhofen, Grüningen und Hubertshofen stehen die Rathäuser in der Planung. Und nach Neudingen soll auch in Heidenhofen der Dorfplatz umgestaltet werden. Hinzu kommen das Bürgerhaus in Hubertshofen und die Halle in Pfohren.

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Diese Schwerpunkte möchte die CDU setzen:

Bild: CDU

Nur mit hoher Aufenthaltsqualität kann die nötige Attraktivität erreicht werden, um die Herausforderungen durch Online-Handel für den Einzelhandel zu meistern. Wir begrüßen hier neue Impulse durch ein City-Management in Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverein und werden ein besonderes Auge auf die öffentliche Sicherheit und Sauberkeit im gesamten Stadtbereich legen.

Wichtig sind uns auch die Themen Freizeit, Kultur und Sport. Wir unterstützen die Reaktivierung des FV-Geländes im Haberfeld (Anton-Mall-Stadion), die Sanierung des Parkschwimmbads und die Gestaltung des Donau-Zusammenflusses zum Auepark. Nicht zuletzt steht die Förderung der Vereins-Jugendarbeit im Fokus, die wir beibehalten wollen. So können wir uns ergänzend eine städtische Hilfestellung für Vereine bei rechtlich-organisatorischen Fragen vorstellen. Abgerundet wird das städtische Angebot durch den bewährten Familienpass.

Neben den „Klassikern“ Reitturnier und Musiktage wollen wir eine aktive Kulturszene unterstützen und diese mit einem optimierten, digitalen Veranstaltungskalender begleiten. Familienförderung und exzellente Bildungschancen für alle sichern Zukunft und schaffen Gerechtigkeit.

Dafür sind qualitativ hochwertige Betreuungsangebote für Kinder aller Altersstufen mit flexiblen Tageszeiten von entscheidender Bedeutung inkl. Beibehaltung der Sprachförderung. Wir wissen, dass diese Angebote wohnortnah sein müssen, in Kernstadt und Ortsteilen.

Die CDU setzt sich ein für die Umsetzung eines modernen pädagogischen Konzeptes beim Realschulneubau und die Erweiterung der Erich-Kästner-Schule.

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Diese Schwerpunkte möchten FDP/FW setzen:

Bild: Fdp

Wir sind für ein modernes Donaueschingen und wollen dabei unsere Traditionen bewahren.

Dafür werden wir das richtige Maß finden und die Bürgerinnen und Bürger mit einbeziehen. Wir wollen hierzu digitale Chancen nutzen und beispielsweise die App „Your Voice“ anwenden. Damit sind die Versorgung mit interessanten Neuigkeiten oder schnelle und einfache Befragungen möglich.

Zu einem modernen Donaueschingen gehören auch freies WLAN oder E-Ladestationen in der Innenstadt.

Wir wollen, dass der Aufenthalt und das Einkaufen in Donaueschingen zum Erlebnis werden. Eine temporäre Fußgängerzone am Wochenende im Bereich der unteren Karlstraße könnte dazu beitragen. Ein starker Einzelhandel mit einem guten Angebot ist Grundlage und die Etablierung eines Citymanagements kann uns dabei helfen. Aber auch in die Pflege unserer öffentlichen Bereiche müssen wir investieren, sowie mehr Wert auf unsere Stadtmöblierung legen. Unsere Stadt soll schöner werden.

Mit der Verbesserung des Angebots an Freizeiteinrichtungen meinen wir nicht nur Kinderspielplätze für unsere Kleinsten, sondern auch geeignete Räume und Plätze für unsere Teenager und jungen Erwachsenen. Und weil man in der Badewanne kein Seepferdchen machen kann, müssen wir unser Parkschwimmbad sanieren.

Die vielen Ehrenamtlichen verdienen mit ihrem Engagement zwar kein Geld, aber unsere Anerkennung. Sie haben großen Anteil an einer guten Atmosphäre in Stadt und Ortschaften. Deshalb werden wir die Vereine in Zukunft mehr unterstützen und die Vereinsförderung verbessern.

Wir lieben Donaueschingen und seine Ortschaften.

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Diese Schwerpunkte möchte die SPD setzen:

SPD, Parteilogo, 4C
SPD, Parteilogo, 4C | Bild: CDU

Vom frühen Kindesalter bis hin zum hochbetagten Seniorenalter wollen wir unseren Bürgerinnen und Bürgern eine möglichst hohe Lebensqualität bieten. Sie hat Einfluss auf den Verbleib bzw. Zuzug junger Familien, Erwerbstätiger wie auch von Senioren. Sogenannte weiche Standortfaktoren tragen wesentlich zum Wohlfühlklima in der Wohngemeinde bei.

Die öffentliche Infrastruktur muss auf dem denkbar besten Standard gewährleistet sein. Wir setzen uns daher für den Erhalt aller Kindergärten und Kindertagesstätten ein und fordern die Einführung eines kostenfreien Kindergartenjahres. Schulsozialarbeiter müssen an den städtischen Grund- sowie weiterführenden Schulen vor Ort sein, die Lern- und Arbeitsbedingungen passen. Hierfür haben wir uns vehement eingesetzt und waren in der abgelaufenen Legislatur auch erfolgreich.

Öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Sport- und Mehrzweckhallen, Schwimmbäder, Spielplätze und Sportstätten sind in ihrem Bestand zu erhalten, neu zu errichten bzw. zu sanieren. Wir setzten uns für den Neubau der Grüninger Halle, auch ohne etwaige Fördermittel, ein und sehen ebenso den dringenden Sanierungsbedarf des Parkschwimmbads.

Selbiges gilt zur Steigerung der Wohn- und Aufenthaltsqualität in den Ortsteilen (Hallen, Plätze), besonders aber natürlich auch in der Kernstadt. Wir stehen zum Sanierungskonzept Südliche Kernstadt, zur Überarbeitung des Verkehrskonzepts und zur Stärkung des ÖPNV (u.a. Stadtbus). Lebensqualität bedeutet auch Aufenthaltsqualität und damit drastische Reduzierung von Verkehr. Dies stärkt Handel und Gewerbe und macht DS zu einer Wohlfühlstadt.

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Diese Schwerpunkte möchte die GUB setzen:

Bild: SPD

Donaueschingen ist eine liebenswerte Kleinstadt, eingebunden in eine beeindruckende Naturlandschaft, ein ausgewiesener Erholungsort mit hervorragender Verkehrsanbindung an größere Städte, sowie an Frankreich und die Schweiz. In Donaueschingen finden die Menschen Arbeit, Platz zum Wohnen, eine breitgefächerte Kindergarten- und Bildungslandschaft und viele Möglichkeiten zum Einkaufen. Eine ärztliche Grundversorgung ist gewährleistet.

Eine Vielzahl kultureller und sportlicher Vereine bereichert das städtische Leben. Mit Angeboten im sozialen Bereich kümmert man sich um die persönlichen Belange der Mitbürger. Mit dem Altenheim St. Michael und ähnlich ausgerichteten Einrichtungen sind auch unsere Senioren mitten in der Stadt zu Hause. Kurzum, Donaueschingen ist eine Wohlfühlstadt mit hoher Lebensqualität, die es zu wahren und weiter zu verbessern gilt.

Deshalb haben Gemeinderäte und interessierte Bürger in einem Workshop zur Innenstadtentwicklung viele interessante Ideen zur Attraktivitätssteigerung der Stadt eingebracht und damit der Kommunalpolitik weitere Ziele gesteckt:

Steigerung der Aufenthaltsqualität in der Innenstadt, Sicherung der Nahversorgung in den Ortsteilen, Erhalt der wohnortnahen Grundschulen, Ausweitung des ÖPNV in die Ortsteile, Einschränkung des Individualverkehrs in der Innenstadt und Erhalt und Ausbau der Naturlandschaft.

Diese Vorhaben sollen mit der GUB angegangen und schrittweise umgesetzt werden. Auf dem Weg zu deren Umsetzung ist ein Citymanager hilfreich, der als Initiator Anstöße gibt und Gespräche zwischen den Beteiligten moderiert.

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Diese Schwerpunkte möchten die Grünen setzen:

Bild: Simon, Guy

Bürgernahe Entscheidungen für mehr Lebensqualität: Jeder benötigt gewisse Rahmenbedingungen, damit seine Bedürfnisse befriedigt werden. Für den Einzelnen kommt es nicht auf die theoretische Verfügbarkeit von materiellen und immateriellen Dingen an, sondern auf den Grad, mit dem ein erwünschter Zustand auch tatsächlich erreicht wird.

Verschiedene Menschen und Gruppen setzen unterschiedliche Prioritäten: Familien wünschen sich verbesserte, Kinderbetreuungsmöglichkeiten, Kinder träumen von Aktivspielplätzen zum Toben und Ausprobieren, Jugendliche wünschen sich ein breiteres Angebot von Freizeitaktivitäten und ältere Personen freuen sich über Barrierefreiheit.

Befragungen ergeben, dass es sich in direktdemokratisch organisierten Gemeinwesen am besten leben lässt. Kommt dann noch als wesentliches Element hinzu, dass sich die soziale Schere in der Gesellschaft nicht immer weiter öffnet, bestehen gute Voraussetzungen für eine hohe Lebensqualität. Oft sind es ganz triviale Dinge, die die Zufriedenheit erheblich steigern können, z. B. mehr Bänke in der Innenstadt ohne konsumieren zu müssen, mehr „Nette Toilette“-Schilder, mehr Mülleimer an der Brigach-Riviera, wo die Kotbeutel dann drin verschwinden. Hier eine Verkehrsberuhigung, dort ein Behindertenparkplatz...

Wir fordern die Menschen in Donaueschingen auf, sich aktiver am politischen Geschehen einzubringen, damit genau dort angesetzt werden kann, wo Handlungsbedarf besteht. Wir setzen uns für mehr Bürgerbeteiligung ein und freuen uns jederzeit auf einen fruchtbaren Austausch.

Wir möchten, dass die Menschen in Donaueschingen glücklich sind!

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