Am vergangenen Donnerstag haben wir über einen schweren Unfall zwischen Wolterdingen und Donaueschingen berichtet. Ein BMW-Fahrer war aus unbekannter Ursache aufs Bankett geraten, hat sich mehrmals überschlagen und blieb schwerverletzt mit seinem Fahrzeug stehen.

Und warum passsierte das? Möglicherweise wird die Klärung offen bleiben. Immerhin müsse ein Fahrer zum Unfallhergang gar nichts sagen, um sich nicht selbst zu belasten, sagte Polizeisprecher Harri Frank vom Polizeipräsidium Tuttlingen zu den Ermittlungen.

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Beim Unfall im kurvenreichen Bereich vor dem Donaueschinger Stadteingang war definitiv kein zweites Fahrzeug beteiligt, der Coupé-Fahrer war alleine unterwegs. Auch im Sinne eines ökonomischen Umgangs mit Ressourcen gebe es für die Polizei gegenwärtig keinen Druck, tiefer in die Materie einzusteigen. „Das muss nicht sein“, führte Frank weiter aus. Das Wie des Unfalls sei geklärt, das Warum hinzuzufügen, gebe es keine zwingende Notwendigkeit.

Eine detaillierte Herangehensweise an den Vorfall mit Sachverständigen und anderen Experten wäre zwar durchaus denkbar, doch „nur dann, wenn der Fahrer selbst ein Interesse hat“. Möglich wären dabei, nicht mal auf den konkreten Fall bezogen, versicherungsrechtliche Fragen, die eine Rolle spielen könnten.