Einen gelungen Start verzeichnete das 64.Waldfest am Eidechsenbrünnele, das sich in den vergangenen Jahren zu einer der größten Freiluftveranstaltungen seiner Art emporschwang. Vorsitzender Tobias Müller vom Musikverein Aufen war erfreut über den Zuspruch, den das Fest mit seinen mehreren Hundert Besuchern am ersten Tag verzeichnete.

In großer Anzahl strömen die Besucher zum Waldfest, das mit einem vielfältigen kulinarischen Angebot und blasmusikalischer Unterhaltung, Spiel und Geselligkeit lockt. Bilder: Rainer Bombardi
In großer Anzahl strömen die Besucher zum Waldfest, das mit einem vielfältigen kulinarischen Angebot und blasmusikalischer Unterhaltung, Spiel und Geselligkeit lockt. | Bild: Rainer Bombardi

Den Festauftakt gestalteten die Trossinger Bläserbuben unter Leitung des Profimusikers Oliver Helbich. Sie begleiteten zum Festauftakt nicht nur den Bieranstich mit Oberbürgermeister Erik Pauly, sondern bewiesen in einem abwechslungsreichen Auftritt, dass sie mit der Regionalhymne, dem Badnerlied, auch das Herz der Einheimischen zu begeistern verstehen. Dem Auftakt folgten auf der großen Bühne mit den Dorffägern eine Formation, die vor ein paar Jahren aus einer Lust und Launer heraus entstand und inzwischen in der gesamten Region für Stimmung sorgt.

Die Pommes-Experten vom Dienst: Ralf Schleicher (links) und Marius Rist reichen während den Festtagen bis zu 800 Kilogramm Fritten über den Tresen.
Die Pommes-Experten vom Dienst: Ralf Schleicher (links) und Marius Rist reichen während den Festtagen bis zu 800 Kilogramm Fritten über den Tresen. | Bild: Rainer Bombardi

Mit zunehmender Dämmerung brachte sich das Bar- und DJ-Team in Position, um dem Ansturm der vornehmlich jungen Generation gerecht zu werden. Währenddessen liefen die Vorbereitungen und der Service vor und hinter den Tresen auf Hochtouren. Marius Rist, neben Ralf Schleicher der Verantwortliche Pommes-frites-Koch, verdeutlichte dies anhand der konsumierten Menge, die sich an den drei Festtagen auf bis zu 800 Kilogramm des Kartoffelerzeugnisses beläuft.

Die in Aufen gegründeten Dorffeger garantieren am Samstagabend Unterhaltung.
Die in Aufen gegründeten Dorffeger garantieren am Samstagabend Unterhaltung. | Bild: Rainer Bombardi

Verhalten begann der Sonntagmorgen. Doch spätestens mit den Auftritten der Bläserklasse der Realschule und den Nachwuchsensembles der Gastgeber gab es kaum mehr freie Plätze. Am Rande des Festgeländes war der Pfuttli-Fallä-Wettbewerb in vollem Gange. Das außergewöhnliche Spiel setzt sich zum Ziel, dass sich auf Holzbrettern entfernt gegenüber sitzende Menschen mit Sandsäcken abwerfen.

Stadtrat Franz Wild (von links), Ehrenvorsitzender Thomas Binder, stellvertretender Vorsitzender Georg Langenbacher, Oberbürgermeister Erik Pauly, Vorsitzender Tobias Müller und Brauereiabgeordneter Alois Welte eröffnen das Fest am Eidechsenbrünnele.
Stadtrat Franz Wild (von links), Ehrenvorsitzender Thomas Binder, stellvertretender Vorsitzender Georg Langenbacher, Oberbürgermeister Erik Pauly, Vorsitzender Tobias Müller und Brauereiabgeordneter Alois Welte eröffnen das Fest am Eidechsenbrünnele. | Bild: Rainer Bombardi

Abends griffen die Gastgeber selbst zu ihren Instrumenten und gestalteten den Ausklang des zweiten Festtages. Rund 120 bis 150 Helfer sind auf den Beinen, um die Vorbereitungen und die Durchführung des Waldfestes zu stemmen. „Im Hinblick auf die in kurzen Zeitabständen stattfindenden Veranstaltungen Jahreskonzert, Hinnä-Dussä-Hock und Waldfest kann dieses Engagement nicht hoch genug geschätzt werden“, konstatierte Ehrenvorsitzender Thomas Binder.