Viele Einzelhandelsgeschäfte und Gastronomen stehen aufgrund der Schließungen zur Eindämmung des Corona-Virus vor großen Problemen. Die Lager und Geschäfte sind voll, ein normaler Verkauf aber nicht möglich. Gleichzeitig bestehe die Sorge, dass viele zum Online-Shopping abwandern, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der vier Stadtoberhäupter der Südbaar.

Um dies zu verhindern und die Einzelhändler und Gastronomen zu unterstützen, haben sie eine Onlineplattform nach dem Vorbild von Villingen-Schwenningen ins Leben zu rufen. „Wir stehen an der Seite unserer Einzelhändler und Gastronomen und wollen sie dabei unterstützen diese schwierigen Zeiten zu überstehen“, so Oberbürgermeister Erik Pauly (Donaueschingen) und die Bürgermeister Markus Keller (Blumberg), Michael Kollmeier (Hüfingen) und Micha Bächle (Bräunlingen).

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Die gemeinsame Online-Plattform soll ab kommenden Dienstag unter dem Titel „Südbaar handelt“ an den Start gehen. Viele Gastronomen bieten beispielsweise einen Lieferservice an, um so zumindest keinen Komplettausfall zu erleiden.

Einzelhändler und Gastronomen können sich ab sofort auf der Plattform registrieren und auf ihre aktuellen Öffnungszeiten hinweisen und/oder auf Liefer- und Abholmöglichkeiten und spezielle Angebote aufmerksam machen, wenn eine Ladenöffnung aktuell nicht möglich ist.

Außerdem wird es eine Hotline geben, die Bürgern zur Verfügung steht, die mit dem Internet nicht so vertraut sind. Die Zielrichtung der Plattform ist es, die lokalen Ladengeschäfte zu stärken und der Bevölkerung eine Hilfestellung zu geben und somit die lokalen Unternehmen bei der Bewältigung der Krise unterstützen.

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Bürger können sich auf „Südbaar handelt“ dann die jeweiligen Geschäfte und Gastronomiebetriebe anzeigen lassen, die Abhol- oder Lieferdiensten anbieten. Auch Geschäfte, die normal geöffnet sein dürfen, können den Service nutzen. Der Bürger hat die Möglichkeit dann die Angebote anhand seiner Kommune oder Anhand des Sortiments auszuwählen.

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„Uns war klar, dass wir hier als Region zusammenstehen müssen“, so die vier Stadtoberhäupter. Für jede Kommune wäre der Aufwand für solch eine Plattform zu hoch gewesen, gleichzeitig gebe es in den vier Städten auch sehr unterschiedliche Segmente und Angebote, die es zusammenzuführen gilt. Die Kosten für das Erstellen der Plattform übernehmen die vier Kommunen. In jeder Kommune gibt es zudem einen Ansprechpartner für Geschäfte und Gastronomen zur Eintragung aber auch für Bürger zur Nachfrage.

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