Beeindruckend war das Pensum, das die Schellenberghexen vor und während der Fasnet absolvierten. Schriftführerin Lisa Pfaff berichtete von neun auswärtigen Terminen, drei daheim, dazu das Dreikönigstreffen der Vereinigung und der Aufbau des Hexenballs.

Nico Scaldaferri löst nach Jochen Hägele als zweiten Vorsitzenden ab, der das Amt vier Jahre bekleidete. Für weitere zwei Jahre wurden Kassierer Fabian Meyer, die 2. Oberhexe Felix Häusler sowie Beisitzer Bodo Degenkolbe bestätigt. "Weit unter dem aktuellen Geschehen" liegt der Mitgliedsbeitrag von 25 Euro. Allerdings kann er, gestützt durch Einnahmen aus Veranstaltungen, vorerst belassen werde, zumal sich ein leichtes Minus im Kassenbestand durch die erstmalige gesetzlich geforderte Verschiebung des Geschäftsjahres auf das Kalenderjahr erklären lässt. Sorgen machen sich die Hexen über die Buskosten. "Die Steigerung liegt in den letzten Jahren bei geschätzt 40 Prozent, alle Vereine jammern", klagt Wegner. Um dem entgegenzuwirken, möchte man mit Voranmeldungen arbeiten und die Busse besser füllen, indem man sich mit anderen Vereinen zusammentut.

"Nach einer kurzen Flaute ist der Umsatz wieder richtig gut", freut sich Yvonne Rothweiler vom Gremium Hexenball. "Die Zeiten haben sich geändert, Leute, die wie vor 25 Jahren nur dasitzen und das Programm anschauen, gibt es nicht mehr", sagt sie. Und so arbeitet man Stück für Stück daran, das Event attraktiver zu machen – mit Erfolg.

94 Aktive hat der Verein, darunter 36 Kinder, aber auch einige Karteileichen. Hier werde man aufräumen, um "Platz zu machen für die, die Bock haben", kündigte Vorstand Wegner an. Das sind derzeit fünfzehn an der Zahl. Besonders freute er sich über die sehr originelle Bewerbung einer Hüfinger Familie in Form eines Plakats mit Bildern und Zeichnungen, das er der Versammlung präsentierte.