Dirk Monin ist neuer Leiter des städtischen Tiefbaus und der Eigenbetriebe. Der aus Blaubeuren stammende Absolvent der Hochschule für Technik in Stuttgart wählte die Donaustadt auf Grund ihrer attraktiven Lage, der Vielseitigkeit der Stelle, einem netten Team und der Möglichkeit das erlernte Wissen unmittelbar umsetzen zu können.

Bürgermeister Bernhard Kaiser (links) und Oberbürgermeister Erik Pauly wünschen Dirk Morin (Mitte) einen guten Start am neuen Arbeitsplatz.
Bürgermeister Bernhard Kaiser (links) und Oberbürgermeister Erik Pauly wünschen Dirk Morin (Mitte) einen guten Start am neuen Arbeitsplatz.

Es war um die Mittagszeit als Pastoralreferent Tobias Hofmann mit der Segnung der neuen Streuguthalle einen seit Jahren geäußerten Wunsch der Technischen Dienste (TD) endgültig seiner Bestimmung übergab. Zuvor hatte Oberbürgermeister Erik Pauly von einer genialen Idee gesprochen, die Einweihung der Streuguthalle mit einem Tag der offenen Tür der technischen Dienste zu kombinieren. Der Vorschlag stammte von TD-Leiter Armin Börnert, den er mitsamt seinem rund 40 Mann starkem Team für deren ganzjährigen Einsatz lobte.

Der Auszubildende Daniel Merkle stellt am Tag der offenen Tür eine gestalterische Aufgabe fertig.
Der Auszubildende Daniel Merkle stellt am Tag der offenen Tür eine gestalterische Aufgabe fertig.

Die zuverlässige Durchführung des Winterdienstes sei nur eines der zahlreichen Aufgabegebiete, die der TD tagein, tagaus meistert. Pauly führte die Pflege der städtischen Grünflächen, den Auf- und Abbau von Absperrungen während Veranstaltungen, die Instandsetzung defekter Leuchtmittel und anderem städtischen Besitz oder die Kanaluntersuchungen als weitere Beispiele an.

Peter Reiner (dritter von links) erläutert die Notwendigkeit eines Kanalfahrzeuges für einen optimalen Einsatz.
Peter Reiner (dritter von links) erläutert die Notwendigkeit eines Kanalfahrzeuges für einen optimalen Einsatz.

Das Stadtoberhaupt hob aus logistischen und finanziellen Gründen die Notwendigkeit des Neubaus einer zwölf auf 25 Meter großen Streuguthalle hervor. "Auf Grund neuer Technologien sparen wir im Winter Streusalz. Da die überbauten Flächen sowohl in der Industrie, als auch im Wohnungsbau wachsen, ändere sich die Höhe des Budgetpostens nicht," dämpfte Pauly die Erwartungen auf einen allzu hohen Spareffekt. "Selbstverständlich freuen wir uns über das Wachstum," schickte er hinterher. "Die neue Streuguthalle amortisiert sich nach wenigen Jahren."

Revierförster Manfred Fünfgeld erläutert diverse Maßnahmen gegen Wildverbiss.Bilder: Rainer Bombardi
Revierförster Manfred Fünfgeld erläutert diverse Maßnahmen gegen Wildverbiss.Bilder: Rainer Bombardi

Der Leiter der Technischen Dienste, Armin Börnert, hofft, das für eine Wintersaison benötigte Streusalz immer bis zum Ende des vorhergehenden Frühjahrs bestellen zu können. Die Salzwerke liefern im Frühjahr bedeutend kostengünstiger. Dank der Möglichkeit zur Einlagerung von 1000 Tonnen geht in Zukunft auch in harten Wintern das Streusalz nicht aus. "Seit Jahrhunderten bewährt sich die Lagerung von Salz in Holzfässern, weshalb wir als Baumaterial der neuen Halle Holz aus einheimischem Forst einsetzten. Im Gegensatz zu anderen Baumaterialien korrodiert Holz nicht."

Armin Börnert von den Technischen Diensten bezeichnet die neue Streuguthalle als einen rentablen Gewinn für den städtischen Streudienst.
Armin Börnert von den Technischen Diensten bezeichnet die neue Streuguthalle als einen rentablen Gewinn für den städtischen Streudienst.

Armin Börnert dankte in diesem Zusammenhang Revierförster Manfred Fünfgeld und allen anderen Mitarbeitern, die sich bereit erklärt hatten, am Sonntag ihr Arbeitsgebiet zu erläutern." Er stufte die Wiederbesetzung freier Stellen aktuell als eine der größten Herausforderungen an und appellierte an alle, sich auf interessante Stellenangebote mit attraktiven Arbeitsbedingungen zu bewerben.