Es war Sonntagnachmittag gegen 15.15 Uhr, als Ortsvorsteher Gerhard Feucht mit konzentriertem Blick das Eintreffen der ersten gelben Kunststoffentchen registrierte. Sie waren kurze Zeit zuvor zu Hunderten mit einer Baggerschaufel im Donauwasser ausgesetzt worden. Jede Einzelne war nummeriert und stellte sich einem Wettbewerb, bei dem nur die Schnellsten einen der zahlreichen Preise gewannen.

Pflanzen stören das Rennen

Das Entenrennen war in vollem Gange. Während die vordersten durchs Donaugestade trieben, um möglichst heil im Ziel einzutreffen, gab es auch jene, die ihre Freiheit genossen und sich nahezu statisch im Wasser bewegten. Andere hielten sich an einer der vielen Wasserpflanzen in der Donau fest. Sehr zum Ärger ihrer momentanen Besitzer, die gerne einen der attraktiven Preise gewonnen hätten. Letztendlich sorgten fleißige junge und ältere Helfer dafür, das alle Enten im Ziel ankamen.

Die mit einer Bierdose beladenen VIP-Enten überholen ihre kleinen Artgenossen.
Die mit einer Bierdose beladenen VIP-Enten überholen ihre kleinen Artgenossen. | Bild: Rainer Bombardi

Derweil hatte sich Gerhard Feucht die Finger wund geschrieben. David Gemon fischte die Enten einzeln heraus und nannte ihre Nummer. Florian Boenecke und Simone Keller überprüften die Angaben. Gegen Ende des Donau-Duck-Rennens, einige kleine Quietscheentchen waren noch im Wasser, starteten die Organisatoren den ersten VIP-Duck-Cup. 30 übergroße Plastikenten, die auf ihrem Rücke eine Bierdose trugen, setzten zu einem rasanten Rennen an, das kurz nach dem Start in den Wasserpflanzen stoppte.

Startlinie muss verlegt werden

Die Organisatoren verlegten die Startline und beim erneuten Start gab es für die großen Wasservögel kein Halten mehr. Schnurstracks suchen sie den Weg zum Ziel und drehten sich für einen besseren Rundumblick mehrfach um die eigene Achse. Ihre kleinen Geschwister, die bereits früher gestartet waren, überholten sie mit einem Lächeln. Bald war klar, das Entenrennen in Pfohren ist um eine beliebte Attraktion reicher.

Fußball steht im Mittelpunkt

Neben den Entenrennen standen am Freitagabend der Elfmetercup mit 26 teilnehmenden Teams und am Sonntag die Jugendturniere auf dem Programm. Ein Wermutstropfen war der Ausfall des Spiels ohne Grenzen das mangels Anmeldungen nicht stattfand. Lediglich zwei Teams hatten sich für einen Start interessiert. Kulinarisch boten die Organisatoren eine Auswahl, die zum Verweilen auf dem Festgelände einlud.