Donaueschingen – 21 junge Preisträger versammeln sich gut gelaunt im Saal der Eichendorffschule – nicht ohne Grund: Die 2006 gegründete Bürgerstiftung öffnet ihr Sparschwein und zeichnet Schüler aus Donaueschinger Schulen mit Geldpreisen und Urkunden aus. Damit erfüllt die Stiftung das Vermächtnis von Elisabeth Stierle. Das Gedenken der vor zehn Jahren verstorbenen Lehrerin bleibt lebendig, seit Schüler fürs Lesen, Mathematik und Gestalten und für Sport und Musik jedes Jahr ihre Preise abholen dürfen.

Gut 120 Besucher, Eltern und Stadträte, Schulleiter und Lehrer sitzen erwartungsfroh im Saal der Eichendorffschule. Unter ihnen Hausherr Wolfram Möllen und Mario Mosbacher vom Fürstenberg-Gymnasium und Thomas Sauter von der Feurstein-Schule, der als geschäftsführender Rektor mithilft, preiswürdige Leistungen an den Donaueschinger Schulen an die Bürgerstiftung weiterzugeben.

Bertolt Wagner und Ernst Zimmermann von der Bürgerstiftung übergeben die Auszeichnungen. Wagner freut sich über die zahlreichen Besucher und nimmt dies als Zeichen für die "Wertschätzung die der Bürgerstiftung entgegengebracht wird." Der Stierle-Preis sei sozusagen das "Hochfest der Stiftung, es ragt aus der Masse der Veranstaltungen heraus".

Oberbürgermeister Erik Pauly lobt die Schulen und viel bürgerschaftliches Engagement in der Stadt. "Die Bürgerstiftung setzt seit ihrer Gründung 2006 Zeichen" Ein wesentlicher Aspekt sei es, "dass sie auf Jahre hinaus besondere Leitungen in den Fokus rückt und damit auch Ansporn für Leistungen gibt." Bildung mit Lesen, Mathematik, Musik, Gestalten oder Sport stehe im Vordergrund und Preise motivierten dazu, Höchstleistungen zu bringen.