Die Wolterdinger Landjugendgruppe ist eine junge und rasch wachsende Gemeinschaft. Etwas mehr als zwei Jahre nach der Gründung bekommt dieser Boom nun auch ein satzungskonformes Korsett. Aus dem bisherigen Team wurde im Rahmen der Jahreszusammenkunft ein kompletter Vorstand.

Sei es im Ort, auf Kreis- oder auf Landesebene: Die Wolterdinger Landjugend-Ortsgruppe sammelt bei ihrem Auftreten immer wieder aufs Neue Pluspunkte, und hinterlässt einen sehr guten Eindruck. Etwas mehr als zwei Jahre sind seit der Gründung vergangen. Die Gemeinschaft von jungen Leuten im Alter zwischen 14 und 30 Jahren steckt quasi noch in den Kinderschuhen, doch es läuft alles bestens, wie an der Jahreszusammenkunft deutlich wurde. 

Für Vorstandsposten zu jung

Bisher bestand die Führung aus einem Team, weil zu wenige Mitglieder über 18 Jahre alt waren. Doch dies wird nun künftig in der Weise gehandhabt, wie es die Satzung vorgibt. Die Satzung besagt, dass die Führungsposten jeweils doppelt gewählt werden müssen.

Mit einem perfekten Service tragen die Mitglieder der Wolterdinger Landjugend, wie hier Vanessa Käfer, Franziska Lienhard und Andreas Müller zum Gelingen der Verabschiedungsveranstaltung von Reinhard Müller bei.
Mit einem perfekten Service tragen die Mitglieder der Wolterdinger Landjugend, wie hier Vanessa Käfer, Franziska Lienhard und Andreas Müller zum Gelingen der Verabschiedungsveranstaltung von Reinhard Müller bei.

Von den 26 anwesenden Stimmberechtigten wurde Stefanie Welte für zwei Jahre als weibliche Vorsitzende gewählt. Männlicher Vorsitzender ist für ein Jahr Andreas Müller. Vanessa Käfer hat das Amt der weiblichen Stellvertreterin für ein Jahr inne, männlicher Vize-Vorsitzender für zwei Jahre ist Alexander Kopp. Das Amt der Schriftführerin hat Anika Vogel für ein Jahr inne. Um die Kasse kümmert sich Markus Müller für zwei Jahre. Pressewartin ist Franziska Linhard. Für ein Jahr Beisitzer ist Daniel Schrenk, für zwei Jahre Robin Schrenk. Zu Kassenprüfern gewählt wurden Gizem Kopp und Thimo Brzystaw. Künftig wird im rollierenden System gewählt.

Das könnte Sie auch interessieren

Der frisch gewählte Vorsitzende Andreas Müller ließ die vergangenen Monate nochmals Revue passieren. „Wir sind mittlerweile eine sehr starke Truppe geworden. Die Zusammenarbeit läuft meistens gut, und wir haben sehr viel geschafft“, lautet sein Resümee. Aktuell gehören der Gruppierung 33 aktive Mitglieder, auch aus Donaueschingen, Tannheim, Neudingen, Grüningen, Brigachtal und Niedereschach, und 29 Passive an. Der Altersdurchschnitt liegt bei 19,7 Jahren. Der Mitgliedsbeitrag für Aktive wurde wurde um zehn Euro gesenkt. Er beträgt jetzt jährlich 40 Euro.

Die Reise um die Welt mit Stopp bei der Landjugend Wolterdingen hat sich für alle gelohnt. Eine Impression vom Kreislandjugendball im Januar.
Die Reise um die Welt mit Stopp bei der Landjugend Wolterdingen hat sich für alle gelohnt. Eine Impression vom Kreislandjugendball im Januar.

Die erste große Herausforderung für die jungen Wolterdinger sei die Organisation des Landjugendtages gewesen. Trotz der vielen Arbeit habe es sehr viel Spaß gemacht; auch weil alle an einem Strang gezogen hätten. Und da „Ü18-Mangel“ herrschte, habe die Bräunlinger Landjugend unterstützt.

Heiko Binkert, Thimo Brzystawnger und Christian Dagn haben einen Likörstand gebaut, und somit das Inventar der Landjugendlichen erweitert.

Das könnte Sie auch interessieren

Der Dank des Vorsitzenden ging auch an Claudia Hennemann, die am Palmsonntag, von ihr hergerichtete Kräuterbüschel bei der Kirche verkaufte. Den Erlös spendete sie der Landugend.

Das könnte Sie auch interessieren

Der stellvertretende Ortsvorsteher Armin Maier lobte den 21. Wolterdinger Verein sehr. Er habe nie gedacht, wie umtriebig die jungen Leute sind. Dies sei eine sehr starke Leistung, der Ortschaftsrat stehe voll hinter ihnen. Besonders freute es Maier, dass sich Landjugendliche schon quasi als Dorfhelfer engagierten, indem sie zum Beispiel bei einer älteren Dame Rasen mähen. Er hoffe auch, dass sie bei der 1250 Jahrfeier 2022 mitwirken.

Lobende Worte gab es auch vom Landesvorstands-Mitglied Marcel Dold und von der Kreisvorsitzenden Viktoria Sulzmann. Sie regte an, dass die Wolterdingen 2021 doch wieder eine Kreisveranstaltung übernehmen mögen.