Da steht er jetzt wie eine Eins, der brandneue Maibaum der Narrenzunft Frohsinn. Unter einigen kräftigen "Hau-Ruck"-Rufen wurde der Baum in die Senkrechte gebracht. Dabei mussten die Männer der Zimmermannszunft aus Sumpfohren und die Helfer der Frohsinn-Narren kräftig anpacken, denn der Maibaum, der im Herbst geschlagen wurde, war noch gut im Saft und dementsprechend schwer. Der letzte Maibaum hatte nach einigen Jahren nun ausgedient.

Wie der Vater, so der Sohn: Georg Mellert richtet den Maibaum exakt aus.
Wie der Vater, so der Sohn: Georg Mellert richtet den Maibaum exakt aus. | Bild: Roger Müller

Seit über 40 Jahren ist Helmut Mellert von der gleichnamigen Zimmermannsfirma beim Maibaumstellen mit dabei. Zwar nur noch in beratender Funktion, doch das Wissen und Können gab er perfekt an seinen Sohn Georg weiter. So ging das Spektakel wieder routiniert über die Bühne, trotz des schweren Maibaums mit seinen über 20 Metern Länge. Auch das Wetter spielte perfekt mit, bei strahlendem Sonnenschein fanden sich viele Schaulustige am Hanselbrunnenplatz ein.

Zum Schluss werden noch die Tafeln am Maibaum befestigt.
Zum Schluss werden noch die Tafeln am Maibaum befestigt. | Bild: Roger Müller

Unterstützt wurden die Zimmerleute und Frohsinn-Helfer von Mitarbeitern der Technischen Dienste. Sie waren nach dem Spektakel zur Stelle, um mit einem Hubkran die Schilder am Maibaum zu befestigen. Begleitet wurde das Maibaumstellen von der Kueseckel-Musik, im Anschluss ging es in das Zunfthaus, wo dann in den 1. Mai gefeiert wurde.