Sieben Schülerinnen des Fürstenberg-Gymnasiums haben in diesem Jahr an der ersten Runde des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen teilgenommen. Voraussetzung war dafür die Gestaltung eines kreativen Dialogs oder einer Geschichte in einer Fremdsprache ihrer Wahl.

Alle sieben Mädchen haben sich für die Aufgaben in englischer Sprache entschieden. Lehrerin Antonia Walker betreut den Wettbewerb am Fürstenberg-Gymnasium. Sie betont die Qualitäten, die den Teilnehmerinnen dabei abverlangt werden. „Die Herausforderung bei dem Wettbewerb ist es, sich selbstständig in ein Thema einzuarbeiten.“ Die Jugendlichen mussten sich diesmal vorab zur Kultur, Geschichte und Gesellschaft Schottlands informieren. Bei den schriftlichen Aufgaben kam es besonders auf Ausdrucksfähigkeit, Grammatik und Vokabelwissen an. Aber man musste auch sprachlich kreativ sein – und das über eine Klausurlänge von drei vollen Stunden. „Das ist schon ein kleines Abitur“, hebt Walker die Leistung ihrer Schützlinge hervor.

Förderung fürs Studium

Nun warten die Gymnasiastinnen gespannt auf ihre Ergebnisse und hoffen auf eine Teilnahme beim Landesentscheid. Gänzlich unbegründet sind die Hoffnungen nicht: 2016 hat es FG-Abiturient Niclas Käfer bis ins Bundesfinale in Magdeburg geschafft. Am Ende der Wettbewerbsrunden winkt auch in diesem Schuljahr die Aufnahme in die Studienstiftung des deutschen Volkes, mit der eine finanzielle und individuelle Förderung durch das gesamte Studium hindurch verbunden ist. Neben Sach- und Geldpreisen gibt es zudem spannende Sprachreisen und Ferienaufenthalte zu gewinnen – zum Beispiel nach Italien, China, Südamerika oder in die USA.

Der Bundeswettbewerb Fremdsprachen ist ein bundesweiter Wettbewerb in Deutschland für Schüler der Klassenstufen sechs bis 13 sowie für Auszubildende. Mittlerweile machen jedes Jahr mehr als 15 000 Schüler bei dem Bundeswettbewerb mit. Er wurde 1979 vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft gegründet und wird heute von der Initiative Bildung und Begabung ausgerichtet.