Die Schüler des Technischen Gymnasiums der Gewerblichen Schulen haben allen Grund, stolz auf sich zu sein. Auf der Messe Haus-Bau-Energie haben sie ihr eigens entwickeltes Carsharing-Konzept vorgestellt. Worum es sich dabei handelt? Vor dem Schulgebäude befindet sich ein hölzerner Unterstellplatz mit Photovoltaik-Anlage und Lademöglichkeit für ein Elektro-Fahrzeug. Und das kann ab Montag, 21. Januar, auch für Fahrten ausgeliehen werden.

Über einen drei Jahre geltenden Leasing-Vertrag hat die Schule einen Renault Zoe bekommen, mit dem seit November Testfahrten liefen.

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Hatte es zuvor mit dem Carsharing über einen Drittanbieter nicht hingehauen, hat sich eine Projektgruppe der Schule ins Zeug gelegt und eine komplett eigene Version entwickelt.

Wie funktioniert das?

Auf der Homepage http://www.iftg-donaueschingen.de haben die Schüler alles notwendige zusammengefasst. Dort gibt es auch die zwei Verträge, die vor der Nutzung ausgefüllt werden müssen. Mit diesen beiden Verträgen, Führerschein und Personalausweis muss dann ein Termin mit Reiner Jäger, dem stellvertretenden Rektor der Gewerblichen Schulen vereinbart werden. Dort gibt es dann eine Mitgliedsnummer und das Auto kann gebucht werden. Das geht über einen Kalender auf der Homepage, wo der gewünschte Termin markiert werden kann. Danach erhält man eine Mail, in der sich ein temporärer Code befindet, mit dem das Schloss geöffnet werden kann – natürlich nur so lange es gültig ist. Die Abbuchung der Kosten erfolgt per SEPA-Lastschrift.

Was kostet das Ausleihen?

Bei einer Sonderaktion bis 31. März zahlen Ausleiher fünf Cent pro Kilometer. Das entspricht einem Euro pro Liter Benzin bei einem Verbrauch von fünf Litern auf 100 Kilometer. Zudem gibt es eine jährliche Grundgebühr von fünf Euro für Schüler der Gewerblichen und zehn Euro für Erwachsene, beides ist jährlich kündbar. Voraussetzungen ist die Volljährigkeit (Ausnahme BF17 mit Begleitperson), eine gültige Fahrerlaubnis, die einmalige Anmeldung und eine Mitgliedschaft im Förderverein.