Die 46. Generalversammlung der Schnuferzunft Pfohren stand im Zeichen des bevorstehenden Freundschaftstreffens der Schwarzwälder Narrenvereinigung, das aus Anlass des 50. Geburtstages der Burghexen zwischen dem 31. Januar und 2. Februar 2020 in Pfohren stattfindet.

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Seit knapp einem Jahr bereitet sich die Zunft auf dieses Ereignis vor, bei dem alle örtlichen Vereine an einem Strang ziehen sollen. Drei Tage lang soll zwischen Kirche und Festhalle ein kunterbuntes Narrendorf zum stundenlangen Verweilen einladen. Das Rote Kreuz und die Polizei schlagen ihre Zelte im Bereich Schulhof auf und auch die Routen der Verkehrslinien für die aus allen Himmelsrichtungen eintreffenden Shuttle-Busse sind längst fixiert.

Tausende Narren haben ihr Kommen bereits zugesagt

Zunftmeister Jörg Moosmann erwartet nach eigenen Angaben eine grandiose Veranstaltung, für die bereits Dutzende von Narrengruppen und Tausende von Hästrägern ihr Kommen signalisiert haben. In guter Erinnerung ist bei vielen Aktiven und Ehrenzunfträten auch noch das letzte SNV-Narrentreffen in Pfohren, bei dem drei Tagen im ersten Dorf an der jungen Donau der Ausnahmezustand herrschte.

Drei Tage – drei Umzüge

40 Zünfte haben für den Nachtumzug zum Festauftakt ihr Kommen signalisiert. Für den Kinderumzug am Samstag, 1. Februar, liegen laut Veranstalter bislang 34 Anmeldungen vor. Mit bislang gemeldeten 63 Zünften sei die Beteiligung am großen Sonntags-Festumzug traditionell am größten.

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Am Freitag wird nach dem Umzug in der Festhalle das Hexenjubiläum gefeiert. Am Samstag steht an gleichen Stelle der bunte Abend im Terminkalender. Das närrische Gala-Event soll das Beste aus den vergangenen Jahren Zunftball bieten.

Dorffeger spielen beim Zunftmeisterempfang

Weitere Höhepunkte des Festwochenendes sind die Narrenmesse am Sonntagmorgen in der Pfarrkirche St. Johannes d. Täufers. Um 11 Uhr wird der anschließende Zunftmeisterempfang mit einem von den Dorffegern musikalisch begleiteten Frühshoppen gestaltet.

Burghexen zieren das Fasnetbier

Eine Art Prolog auf das Narrentreffen findet während der Fasnetbier-Präsentation am 7. Januar im Schalander der Fürstenberg Brauerei statt. Die Burghexen zieren als eine von zwei Zünften das Etikett und machen dadurch überregional Werbung für ihren Heimatort. Moosmann appellierte an alle Zunftmitglieder und im Speziellen an die Jubiläumsgruppe der Burghexen, einen besonderen Blick auf die die Häsordnung zu richten.

Auch eine normale Fasnet gibt es noch

Der geänderte Ablauf der Schülerbefreiung am Schmotzige Dunschtig wird nach dem Vorjahreserfolg beibehalten. Stolz verwies Moosmann zudem auf ein Fasnetbuch, das unter den Hochburgen der schwäbisch-Alemannischen Fasnacht Pfohren in einem Atemzug mit den drei Narrenzünften der Schwäbisch-Alemannischen Fasnacht im Städtedreieck nennt. Die eigentliche Dorffasnet an den närrischen Hochtagen findet in gewohntem Umfang statt.

Zwei neue Narrenräte werden gewählt

Die Neuwahlen bestätigten Martin Bührig als stellvertretenden Zunftmeister. Ulrich Kapust bleibt Schriftführer. Über ihre Wiederwahl als Zunfträte freuten sich zudem Christoph Hofmaier, Florian Käfer, Ulrich Wiehl und Stefan Scherzinger. Neue Zunfträte sind Kevin Dörr und Marcel Wolf. Michaela Reichmann übt für zwei weitere Jahre das Amt der stellvertretenden Kassiererin aus.