Gestern war ein großer Tag für Mistelbrunn und Hubertshofen. Offiziell erfolgte die Inbetriebnahme des Breitbandnetzes. Entsprechend groß war der Andrang, da gleich die Verantwortlichen von zwei Orten anwesend waren.

Froh und stolz zeigte sich der Oberbürgermeister von Donaueschingen, Erik Pauly. Im Juni war erst der Spatenstich und ein halbes Jahr später ist es schon soweit. Er bezeichnete es als wichtigen Schritt für die Zukunft. Einen Dank sprach er dem Landkreis und dem Zweckverband aus. Einen besonderen Dank sprach er der Ortsvorsteherin von Hubertshofen, Monika Winterhalder, aus. Über 90 Prozent Anschlussquote sei beachtlich und auch auf die gute Arbeit der Ortsverwaltung zurückzuführen. Ziel sei es für Donaueschingen, jedes Haus mit Glasfaser zu versorgen. Hervorragend klappt auch die Zusammenarbeit mit dem Zweckverband und dem Anbieter. Als runde Sache bezeichnete er die ganzen Aktionen. Darauf ging der Bräunlinger Bürgermeister Jürgen Guse mit ein. Der Kreis der Versorgung sei schon fast geschlossen und damit alles weiter reibungslos läuft, sind im Haushalt nächstes Jahr 175 000 Euro für Waldhausen und 350 000 Euro für Unterbränd eingeplant. Mit den ganzen Maßnahmen wurde erst 2015 angefangen und wenn Ende 2017 alles abgeschlossen ist, sind mit den Zuschüssen vom Land und dem Zweckverband insgesamt fünf Millionen in die Breitbandversorgung investiert worden. Dies ist alles nur mit einem guten Team möglich.

Der Geschäftsführer des Zweckverbandes, Jochen Cabanis, dankte insbesondere den Ortsvorstehern von Mistelbrunn und Hubertshofen. In Hubertshofen sind es 100 Anschlüsse und 61 Ablagen, in Mistelbrunn 23 Anschlüsse und 19 Ablagen. Insgesamt haben bereits 107 Glasfaser im Haus. Alle, die einen Anschluss haben wollen, bekommen diesen auch. Im Moment gibt es durch die tiefen Temperaturen kleine Stockungen, da bei Frost keine Kabel eingeblasen werden können, aber er ist positiv gestimmt, dass alles bis Ende des Jahres fertig ist.

Netzbetreiber Felix Stiegler erläuterte kurz den Technikstandort. Privatkunden werden mit 50 bis 150 Megabytes versorgt, es wäre aber bis zu einem Gigabyte möglich. Die Nachfrage ist sehr groß und die Kunden werden Schritt für Schritt je nach Bedarf angeschlossen.