Der Vorsitzende Frank Jarsumbek führt den SSC Donaueschingen auch ins 41. Vereinsjahr. Das ergaben die Wahlen in der Generalversammlung, ebenso wurden der dritte Vorsitzende Thomas Minzer und die zweite Kassiererin Silvia Krämer in ihren Ämtern bestätigt. Bestätigt wurde auch der eine Woche zuvor neu gewählte Jugendleiter Markus Becker.

Die Schellenberg-Fußballer befinden sich nach wie vor im Aufwind, wie aus dem Bericht des Vorsitzenden zu entnehmen war. So knackte man im Jahresverlauf erstmals die 400-Mitglieder-Marke, was hauptsächlich auf die boomende Entwicklung in der Nachwuchsabteilung zurückzuführen ist. So werden derzeit 280 Jugendspieler in 21 Mannschaften vom SSC betreut.

Allerdings bringe diese erfreuliche Zahl den Verein vor allem in Bezug auf das Sportgelände an die Belastungsgrenzen. So sei man froh, über die Spielgemeinschaften mit dem FV Donaueschingen, dem FC Pfohren und dem FC Wolterdingen einen Teil des Spiel- und Trainingsbetriebs auf andere Plätze verlagern zu können. Gerade alternativlos sei die intensive Nutzung der Sportanlagen im Haberfeld für den Trainingsbetrieb.

Auch wirtschaftlich sei dem Verein ein epochaler Schritt gelungen, sei man doch seit dem Clubhausbau erstmals schuldenfrei, und dies trotz der Investition von 18.000 Euro in zwei Ballfangzäune und der Rasensanierung für 10.000 Euro. Nur aufgrund der überwältigenden Spendenbereitschaft zahlreicher Sponsoren über Bandenwerbung, Inserierung in der Vereinspostille "Teamgeist" und der Unterstützung gesonderter Spendenaufrufe könnten die laufenden Aufgaben erst gemeistert werden. So konnte Kassiererin Ingrid Grandt trotz eines kostenintensiven Jahres und eines Umsatzrückganges im Clubhaus einen leichten Überschuss bilanzieren.

Nicht einstimmen in die allgemeine Hochstimmung wollte Spielausschussvorsitzender Andreas Pleples, seien die Ergebnisse der ersten Mannschaft bisher doch hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Verantwortlich dafür machte er vor allem die Auswärtsschwäche und schmerzhafte Punktverluste gegen Mannschaften der unteren Tabellenhälfte. Historisches könnte allerdings die Zweite unter ihren Betreuern Adrian Speer und Florian Eisele mit einem möglichen Titelhattrick schaffen, sei man derzeit doch bestens platziert im Kampf um die Tabellenspitze.

Intensive Diskussionen gab es rund um den Antrag, im Clubhaus wieder Sky-Fußball anzubieten. Sprachen die einen dem Imagegewinn eines Clubhauses durch ein solches Angebot das Wort, so zeigten sich die Skeptiker besorgt um die Frage der Bewirtung und der Öffnungszeiten. Schon einmal sei das Projekt neben der nicht zu erwirtschaftenden Kosten für diesen Dienst hauptsächlich am fehlenden Wirtepersonal gescheitert. Hier besteht weiterer Beratungsbedarf, eine Entscheidung wollte man an diesem Abend noch nicht treffen.

 

Mehr Mädchen

Um zehn Prozent auf derzeit 422 Mitglieder ist der SSC im vergangenen Jahr angewachsen. Mit dazu beigetragen hat auch die Gründung von zwei Mädchenmannschaften, die sich derzeit guten Zulaufs erfreuen. Diesem Umstand hat auch die Aufnahme des Mitinitiators Kai Sauser in die Jugendvorstandschaft Rechnung getragen. So beteiligen sich derzeit zwei D-Juniorinnen-Teams unter den Fittichen des SSC und ein C-Juniorinnen-Team unter Federführung des FC Pfohren am Spielbetrieb. Mit in der Mädchen-SG ist auch der FC Wolterdingen.