Der Rekordsommer sorgt für gute Stimmung bei Brauerei-Chef Georg Schwende. Besonders Biermischgetränke und alkoholfreie Getränke wären im vergangenen Jahr viel getrunken worden. Das wirkt sich natürlich auch auf die Zahlen aus. So sei der Verkauf von Fürstenberg alkoholfrei und dem Zitrus Radler alkoholfrei um 7,4 Prozent gesteigert worden.

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Insgesamt habe sich bei der Fürstenberg Brauerei der Gesamtausstoß um 3,7 Prozent und bei der Marke Fürstenberg sogar um 4,3 Prozent gesteigert. So habe der Netto-Umsatz 4,3 Prozent gesteigert werden können. Besonders das neue Natur Radler „ist der absolute Shooting Star in 2018“. Es habe alle Erwartungen weit übertroffen, der Radler-Absatz sei nahezu verdoppelt worden. Und so wird es 2019 auch eine Produkterweiterung geben: das Natur Radler Grapefruit.

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Auch der Trend zum Craftbier bereitet Schwende keine Sorgen: "Das tut dem Image des Biers gut und die Verbraucher setzen mehr auf Klasse, anstatt auf Masse." Die Fürstenberg Brauerei scheue den Wettbewerb mit den "jungen Wilden nicht".

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Doch der "Jahrtausendsommer" hat auch seine Kehrseiten: Denn der trockene Sommer habe dafür gesorgt, dass nicht nur die Erträge von Braugerste und Hopfen zurückgegangen wären, sondern auch die Qualität zurückgegangen sei. Während es beim Wein durchaus akzeptiert werde, dass ein Jahrgang einmal anders schmecke, würden die Bierkonsumenten gleichbleibende Qualität erwarten.

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Auch für 2019 habe man sich einiges vorgenommen. So wurde in eine neue Entalkoholisierungsanlage investiert. Damit ist es nun möglich, alkoholfreie Getränke auf den Markt zu bringen, die wirklich 0,0 Prozent Alkohol enthalten. "Immer mehr Menschen trinken überhaupt keinen Alkohol. Darauf wollen wir reagieren."