Die Auseinandersetzung zweier Fernfahrer hat am Mittwochmorgen, gegen 7.45 Uhr, für einen etwa zwei Kilometer langen Stau auf der B 31 gesorgt.

Reizgas ins Gesicht gesprüht

Laut Mitteilung der Polizei habe der Fahrer eines Sattelzuges einen anderen Lastwagenfahrer auf Höhe Teilhof zum Anhalten genötigt. Anschließend sei es zwischen den beiden Männern zu einem verbalen Disput gekommen, der darin endete, dass der Lastzug-Fahrer seinem Kontrahenten Reizgas ins Gesicht sprühte. Nach der Attacke konnte der Geschädigte mit seinem Laster nicht mehr weiterfahren, sodass sich auf der Bundesstraße ein Rückstau von circa ein bis zwei Kilometer Länge bildete.

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Vermutlich schon vorher Zoff

Die genauen Hintergründe des Vorfalls sind laut Polizei bislang völlig unklar. Der Beschuldigte soll jedoch vom Dögginger Tunnel weg bis an die Tatörtlichkeit dicht aufgefahren sein, dabei soll er immer wieder die Lichthupe betätigt haben. Nach Pfohren überholte der Beschuldigte den anderen Laster und griff dessen Fahrer in der erwähnten Weise an.

Polizei sucht den Fahrer

Unmittelbar nach der Auseinandersetzung sei der Beschuldigte geflüchtet. Es handelte sich um eine weiße MAN-Zugmaschine mit weißem Auflieger mit rumänischem Kennzeichen. Ein Teil des Kennzeichens lautet CJ. Der beschuldigte Fahrer wird als circa 40 Jahre alt, 170 Zentimeter groß, mit kräftiger Statur und dunklen kurzen Haaren beschrieben. Hinweise zu dem Vorfall bitte an die Polizei Donaueschingen, Tel. 0771/83 78 30.