Im Spiegelsaal des Museums Art-Plus gaben vier Cellisten und zwei Cellistinnen des SWR-Symphonieorchesters eine Kostprobe ihres Könnens. Mehr als eine Stunde lang wurden den Jugendlichen Perlen der klassischen Musik in einer ungewöhnlichen Besetzung serviert. Die Brücke zwischen den Musikstücken baute überaus kurzweilig der Moderator Wolfram Lamprechter, der dem Management des Symphonieorchesters angehört. 

Wer hätte schon gedacht, dass es auf Youtube ein kleines Video gibt, in dem Panu Sundquist, sein Violoncello mit einem Endoskop bei erstaunlichen Innenansichten vorstellt? Der Finne gehörte zur Besetzung im Spiegelsaal. Das Projekt „Classic mobil“ tourt zweimal im Jahr durchs Verbreitungsgebiet des SWR. Ob in Schulen oder Behinderteneinrichtungen: Menschen werden an die klassische Musik geführt.

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Weil er mit Lambrechter am FG bereits schon einmal ein gemeinsames Projekt umgesetzt habe, sei er von ihm angesprochen worden, sich mit seinen Schülern zu beteiligen, meinte Feierabend. Angesprochen und umgesetzt. Und das während des regulären Musikunterrichts, den Feierabend für die Kursstufe 2 und Björn Sermersheim für die Kursstufe 1 gibt.

Eine Vorbereitung auf das Konzert habe es in der Schule nicht gegeben. Das sei durchaus Absicht gewesen, um die Herangehensweise offen zu halten. Was aber nicht heiße, dass die Nachbereitung folgt. Sie wird in Form einer Art Konzertkritik erfolgen.

Durchaus ihre Erwartungen hatte Isabel Westphal. Die 16-jährige Hüfingerin spielt selbst Akkordeon. Für sie war einfach spannend, wie sich ein Klangkörper aus sechs Cellos anhört. Die erste Antwort gab zu Anfang das Präludium der 1. Cello-Suite von Johann Sebastian Bach. Übrigens die einzige reine Cello-Komposition im Spiegelsaal.