Die aufstrebende Entwicklung von Pfohren beizubehalten, die Optimierung begonnener Projekte fortzusetzen und mit neuen Ideen die Zukunft erfolgreich zu gestalten. Dies sind die vorrangigen Ziele, die der Ortschaftsrat Pfohren für die kommende Amtsperiode definierte. Der einstimmig wieder gewählte Ortsvorsteher Gerhard Feucht bestreitet die Herausforderungen mit einem Gremium, das sich zur Hälfte erneuerte und in seiner Zusammensetzung hinsichtlich Alter, Beruf und Fachgebieten eine große Vielfalt und Bandbreite ausweist.

Zwei neue Stellvertreter

Zudem kann Feucht mit Tamara Fricker und Siegfried Wolf auf zwei neue Stellvertreter an seiner Seite zählen, die sich hinsichtlich verwaltungstechnischen, juristischen, praktischen und handwerklichen Erfahrungen hervorragend ergänzen. Beide sammelten als langjährige Gremiumsmitglieder bereits reichlich Erfahrungen zu den Abläufen der Arbeit im Ortschaftsrat und wären prädestiniert für ein derartiges Amt.

Eine feste Größe an Zuverlässigkeit bleibt Protokollführerin Margit Hirt. Der Ortschaftsrat schenkte ihr mit der einstimmigen Wiederwahl auch für die kommenden fünf Jahre das Vertrauen. Er ermöglichte ihr so, als einziger nicht direkt von den Bürgern gewählten Vertreterin, alle Sitzungen des Ortschaftsrates zu bereichern.

Neumitglied Marcel Wolf spricht Amtseid

Als zunächst kommissarisch agierender Ortsvorsteher eröffnete Gerhard Feucht die konstituierende Sitzung des neuen Ortschaftsrates. Neumitglied Marcel Wolf sprach als jüngstes Gremium stellvertretend den Amtseid. Neben ihm gehören auch Martin Wesle, Heiko Fricker, Alexander Seckinger und Susanne Fesenmeier erstmals dem Gremium an. Sie alle haben sich zum Ziel gesetzt, ihren Heimatort an vorderster Front weiter zu entwickeln. Ratschlägen und Ideen sollen Taten folgen.

Fortsetzung der Zukunftswerkstatt

Feucht nannte die Fortführung der Zukunftswerkstatt inklusive Diskussion und Umsetzung daraus hervorgehender Vorschläge als Beispiel. Hinzu kommt mit der Weiterentwicklung der Dorfstruktur in einem gesunden Mischungsverhältnis zwischen Neubaugebieten und innerörtlicher Sanierung und Leerstandbebauung eine herausfordernde Daueraufgabe auf die Räte zu.

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Neben ortsübergreifenden Aufgaben gibt es spezifische Herausforderungen, die der Ortsentwicklung zu Gute kommen. Feucht nannte exemplarisch die in Auftrag gegebene Sicherheits- und Entwicklungsstudie für das Feuerwehrgerätehaus, deren Ergebnisse in Zukunft den Ortschaftsrat beschäftigen.


Ferdinand Wolf macht Stuhl drei für Sohn Marcel

Seit 15 Jahren gehören Gerhard Feucht und Hannelore Engesser-Schröder dem Ortschaftsrat an. Nicht mehr im neuen Gremium vertreten sind Feuchts bisherige Stellvertreterin Irmtraud Wesle und Wolfgang Raible, die sich nach 25 Jahren aus dem Rat verabschiedeten. Wesle bleibt dem Gremium als Stadträtin in beratender Funktion erhalten.

Stellvertreter Ferdinand Wolf machte nach 20 Jahren den Stuhl für Sohn Marcel frei. Nach fünf Jahren ebenfalls ausgeschieden sind Karin Fricker und Georg Hasenfratz.