Eigentlich gehört das 1956 eröffnete und 1988 grundlegend sanierte Parkschwimmbad komplett modernisiert. Eigentlich. Doch wünschenswert ist vieles, vieles aber aufgrund der angespannten Kassenlage der Stadt nicht realisierbar. Und so hat sich der Donaueschinger Gemeinderat bei den Haushaltsberatungen dafür entschieden, das Parkschwimmbad in Abschnitten fit für die Zukunft zu machen und auf die ganz großen Investitionen, zum Beispiel für eine Edelstahl-Verschalung der Becken und eine neue Wasseraufbereitungstechnik, zunächst ganz zu verzichten.

Bei der Politik der kleinen Schritte stand laut OB Erik Pauly der Badegast im Mittelpunkt. "Wir haben uns zunächst die Bereiche vorgenommen, die für die Besucher entscheidend sind." Wobei diese Aussage vor allem auf jene Maßnahmen zutrifft, die nach dem Ende der diesjährigen Badesaison in Angriff genommen werden. Dann sollen die Umkleidekabinen neue Trennwände bekommen und neue Bodenfliesen erhalten. Vorgesehen sind auch neue Garderobenschränke und frische Farben für den kompletten Bereich der Umkleidekabinen. Außerdem werden die Duschen und Toiletten neu gefliest und neu gestrichen. Und auch das anfällige Münzsystem der Duscharmaturen wird zum Saisonstart 2018 durch sogenannte Selbstschlussarmaturen ersetzt sein. Die höchsten Kosten wird ein moderner Heizkessel verursachen, der alte ist 30 Jahre alt.

Beim Saisonstart am Samstag, 20. Mai, werden den Parkschwimmbad-Gästen aber auch schon einige Sanierungsmaßnahmen auffallen: Das Umkleide- und das Technikgebäude haben an den Randabschlüssen der Überdachung Kupferblech erhalten und an den Giebelwänden ist die Nut- und Federverschalung durch langlebige Schichtstoffplatten ersetzt worden. Außerdem sorgen jetzt in den Umkleidekabinen LED-Leuchten für Helligkeit und eine neue mechanische Entlüftung soll bewirken, dass sich in den Umkleide- und Sanitärräumen kein Schimmel mehr bilden kann.

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