Wer morgens mit dem Auto auf dem Weg zur Arbeit ist, der ist vielleicht noch nicht immer ganz da. Eventuell täuscht da auch, was man vermeintlich gesehen haben will.

So etwa auch am Dienstagmorgen auf der Fahrt durch Pfohren. Wie immer gilt es, sich auf der Bundesstraße auch an die Geschwindigkeit zu halten. Wer das nicht tut, der läuft Gefahr, in einiger Zeit ein Foto von sich und seinem Auto nach Hause geschickt zu bekommen. Eine Blitzsäule tut in Pfohren ihren Dienst, die jeden ablichtet, der zu schnell unterwegs ist. Also runter vom Gas.

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Steht da noch ein Blitzer?

Dann, einige Meter weiter, fällt erneut etwas auf. Dort steht ein Auto, aus dessen Heckscheibe ein seltsamer Apparat linst. Ein weiterer Blitzer. Dieses Mal ist es der mobile, den die Stadt im Einsatz hat. Aber kann das wirklich sein? Da ist doch schon ein stationärer, der die Geschwindigkeit überwacht. Ja, es kann sein, wie die Stadt auf Anfrage bestätigt: „Es ist richtig, dass am Dienstag, 10. September, vormittags, in Pfohren, etwa 50 bis 100 Meter nach der der stationären Geschwindigkeitsmessanlage nochmals mit einer mobilen Messanlage geblitzt wurde. Ortsauswärts, Richtung Donaueschingen„, erklärt Beatrix Grüninger, Pressesprecherin der Stadt Donaueschingen.

Reicht nicht einer?

Aber wieso ist das notwendig, reicht ein Blitzer hier nicht aus? „Grund hierfür sind Beschwerden der Anlieger, die vermehrt feststellen, dass Verkehrsteilnehmer kurz vor der stationären Messanlage abbremsen, um unmittelbar nach der Messanlage wieder zu beschleunigen“, sagt Grüninger. Wer den stationären Blitzer kenn, der bremst also ab, nur um danach wieder ordentlich aufs Gaspedal zu drücken. Das ist natürlich nicht Sinn der Sache. Deshalb soll dagegen etwas unternommen werden: „Um diesem Fehlverhalten entgegenzuwirken, wurde, quasi als erzieherische Maßnahme, dieses Vorgehen gewählt.“ Zu lernen gibt es also immer etwas. Auch auf dem Weg zur Arbeit.