Mehr als 130 Helfer hatten sich zur "Innenstadtputztete" am Samstagmorgen angemeldet, am Ende waren es dann noch sogar einige mehr. Bei frostigen Temperaturen traf man sich am Feuerwehrgerätehaus, bestückt mit kleinen Müllgreifern, Handschuhen und Müllsäcken.

OB Erik Pauly begrüßt die Helfer bei der Stadtputzete Donaueschingen 2019.
OB Erik Pauly begrüßt die Helfer bei der Stadtputzete Donaueschingen 2019. Bild: Roger Müller

OB Erik Pauly hielt seine kurze Ansprach in diesem Jahr mit Megaphon, so viele Helfer säumten den Platz vor dem Gerätehaus.

Mit einem Megaphon begrüßt OB Erik Pauly (links im Vordergrund) die zahlreichen Helfer, die sich zur "Stadtputzete" am Feuerwehrgerätehaus eingefunden haben.
Mit einem Megaphon begrüßt OB Erik Pauly (links im Vordergrund) die zahlreichen Helfer, die sich zur "Stadtputzete" am Feuerwehrgerätehaus eingefunden haben. Bild: Roger Müller

Dann ging es auch schon los. Aufgeteilt in kleinere Gruppen wurde das Stadtgebiet durchgekämmt. Die Bundeswehr, Schulen, Gemeinderatsfraktionen, Rotkreuz und zahlreiche weitere Gruppierungen gaben in den nächsten Stunden dann wieder alles. Andere Gruppierungen kamen erst gar nicht ans Gerätehaus der Feuerwehr, sie trafen sich direkt in den Gebieten, wo sie den Müll aufsammelten. So zum Beispiel die Schüler der Eichendorffschule, die sich beim Hofladen Bolkart verabredete hatten, um keine Zeit mit langen Fußmärschen zu verschwenden. Gestärkt mit Äpfeln, gespendet vom Hofladen, ging es dann los. Gerade der Weg zu den gewerblichen Schulen in Richtung SSC-Sportplatz war gesäumt von Plastikmüll und vor allem schier unzähligen Zigarettenkippen.

Hochmotiviert sind die Eichendorffschüler beim Treffpunkt zur Aktion saubere Landschaft.
Hochmotiviert sind die Eichendorffschüler beim Treffpunkt zur Aktion saubere Landschaft. Bild: Roger Müller

"Schon komisch. Was eigentlich ordentlich und sauber aussieht, entpuppt sich beim zweiten Blick auf Straßen und Gehsteigen sowie den zahlreichen Hecken und Büschen dann doch ziemlich verschmutzt", so die Eichendorffschüler. Eine Gruppe der Realschüler war an der Brigach unterwegs, auch hier konnte Säcke- und Eimerweise Müll aufgesammelt werden. Ab und dann ist dann auch der Ekelfaktor groß, gerade wenn es um entsorgte Essensreste geht, die schon einige Zeit vor sich hingammeln.

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In zwei Stunden kamen so vier vollgepackte Kleintransporter der technischen Dienste zusammen. Sie fuhren die einzelnen Stationen ab, und sammelten die blauen Müllsäcke, Schrott, Autoreifen, und natürlich jede Menge Flaschen ein, und brachten sie dann zum Gerätehaus.

Vier Pritschen voll mit achtlos weggeworfenerm Müll werden am Samstagvormittag in zweieinhalb Stunden zusammengetragen.
Vier Pritschen voll mit achtlos weggeworfenerm Müll werden am Samstagvormittag in zweieinhalb Stunden zusammengetragen. Bild: Roger Müller

Eine schöne Tradition ist im Anschluss der Putzete das gesellige Beisammensein im Feuerwehrgerätehaus, bei dem heiße Würstchen und Getränke serviert werden.

Heiße Würstchen beim geselligen Beisammensein im Feuerwehrgerätehaus sind eine Belohnung für die freiwillige Arbeit.
Heiße Würstchen beim geselligen Beisammensein im Feuerwehrgerätehaus sind eine Belohnung für die freiwillige Arbeit. Bild: Roger Müller

Bevor es allerdings zum wohlverdienten Imbiss in die Fahrzeughalle ging, wurden die Heinrich-Feuerstein-Schule und die Realschule dafür ausgezeichnet, dass siie die meistern Teilnehmer für die Landschaftspflege zusammengebracht hatten. Die größte außerschulische Gruppe war die Landjugend Aasen.

Guten Appetit! Die Stadtputzete endet mit einem Imbiss.
Guten Appetit! Die Stadtputzete endet mit einem Imbiss. Bild: Roger Müller