Auf dem Minigolfplatz neben dem Parkschwimmbad schiebt eigentlich keiner eine ruhige Kugel. Besonders nicht, seit die Bahnen der Anlage wieder auf Vordermann gebracht wurden. Das war auch dringend notwendig: Sie wurde in den 1960er-Jahren in Betrieb genommen und seitdem nie in großem Stil saniert. Lediglich Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten fanden regelmäßig statt.

Das könnte Sie auch interessieren
Vorher: Große Risse prangen auf den Bahnen, Unkraut wuchert am Rand der Begrenzung des Spielfeldes. Die Farbe hat ihren Glanz verloren.
Vorher: Große Risse prangen auf den Bahnen, Unkraut wuchert am Rand der Begrenzung des Spielfeldes. Die Farbe hat ihren Glanz verloren. | Bild: Simon, Guy
Nachher: Die Bahnen sehen mittlerweile wieder aus wie neu. Frischer Anstrich, neu verfugt, Risse gekittet und die Randbegrenzung ist gerichtet.
Nachher: Die Bahnen sehen mittlerweile wieder aus wie neu. Frischer Anstrich, neu verfugt, Risse gekittet und die Randbegrenzung ist gerichtet. | Bild: Simon, Guy

Etwa zwei Monate hat es gedauert

In rund zwei Monaten hat die Stadt jetzt dafür gesorgt, dass auch in Zukunft Besucher die kleinen Bälle an Schikanen vorbei bis ins Ziel schlagen können. Aber was wurde dort alles gemacht? Schlosser haben die Spielrandbegrenzungen, gewundene Metallschlangen, wieder gerichtet. „Die Spielaufbauten und Spielflächen sind vom Maler saniert und es gab Verfugungsarbeiten zum angrenzenden Steinboden“, erklärt Beatrix Grüninger, Sprecherin des Donaueschinger Rathauses. Wie sie erklärt, sei in den kommenden Tagen mit der Fertigstellung zu rechnen: „Die Sanierung der Spielflächen konnte bereits abgeschlossen werden. Derzeit werden noch Verfugungen zum angrenzenden Steinboden durchgeführt.“

Das könnte Sie auch interessieren

Feinheiten fehlen noch

An einer Bahn müssen Spieler den Ball wie beim richtigen Golf durch die Luft sausen lassen. Damit er nicht verloren geht, steht ein Fangnetz parat. Das ist durchlöchert und in die Jahre gekommen: „Wir haben bereits ein neues bestellt, das soll in den nächsten zwei Wochen kommen“, erklärt der Betreiber der Anlage, Güney Birdüzer. Noch ein kleiner Feinschliff also, bevor die behördliche Abnahme kommt.

Vorher: Die Farbe blätter von der kleinen Burg ab, die als Schikane mitten in der Bahn steht.
Vorher: Die Farbe blätter von der kleinen Burg ab, die als Schikane mitten in der Bahn steht. | Bild: Simon, Guy
Nachher: Die Wände glänzen wieder in voller Farbenpracht.
Nachher: Die Wände glänzen wieder in voller Farbenpracht. | Bild: Simon, Guy

Besucher schätzen die Anlage

Für Besucher stellt das allerdings kein Hindernis dar, die Sanierung läuft während des laufenden Betriebs. Das nutzen auch Thomas und Karin Gässler mit ihrem Enkel Lias: „Wir kommen ab und zu mal hierher. Die Anlage ist toll und durch die vielen Bäume gibt es auch im Hochsommer ausreichend Schatten“, sagt Karin Gässler. Die Sanierung sticht ins Auge, die Bahnen leuchten in ihrem neuen roten Anstrich.

Die Arbeiten liefen reibungslos, bis auf kleinere witterungsbedingte Unterbrechungen. An einzelnen Tagen sei es zu heiß gewesen, erklärt Birdüzer. Etwa ein Drittel der Kosten des Projekts soll über Spenden kommen.

Unser bestes Angebot ist wieder da: die Digitale Zeitung + das neuste iPad für 0 €