Der seit fünf Jahren dem Ortschaftsrat angehörende Michael Böhm wird Nachfolger von Ortsvorsteher Hans-Günter Buller, der nach 15 Jahren aus Altersgründen und auf eigenen Wunsch von seinem Amt zurücktritt. Das bestätigte der neue Ortschaftsrat Grüningen mit seinem einstimmigen Vorschlag zur Wahl eines neuen Ortsvorstehers durch den Gemeinderat am 17. September in den Donauhallen. Neue Stellvertreter von Böhm sind die ebenfalls einstimmig gewählten Ortschaftsrätinnen Christel Schwer und Sandra Luth. Sie folgen auf Irmgard Zeller, die in den vergangenen 30 Jahren im Ortschaftsrat Grüningen mitwirkte.

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Zeller erlebte während ihrer ortspolitischen Karriere mit Hans-Günter Buller und seinem Vorgänger Willi Hirt zwei Ortsvorsteher und war die überwiegende Zeit als deren Stellvertreterin aktiv. In Zukunft konzentriert sich die in den letzten Jahrzehnten als Leiterin und Vorstandmitglied mehrerer Vereine aktive Irmgard Zeller auf die Organisation der Treffen und Ausflüge des Grüninger Seniorentreffs, den sie zwölf Jahren wiederbelebte.

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Für die beiden ausgeschiedenen Ratsmitglieder Hans-Günter Buller und Irmgard Zeller wählten die Grüninger während den jüngsten Kommunalwahlen die Neueinsteiger Uwe Frey und Bernhard Hettich in den Ortschaftsrat. Der scheidende Ortsvorsteher Hans-Günter Buller vereidigte das neue Gremium, dem zudem Michael Böhm, Sandra Luth, Christel Schwer, Monika Lind, Dieter Löhri und Michael Gerdes angehören. Buller ehrte zu Beginn Irmgard Zeller in Anwesenheit zahlreicher Zuhörer für 30 Jahre Zugehörigkeit zum Ortschaftsrat mit Auszeichnungen in Gold durch den Städtetag, einer Stele durch den Gemeindetag und mit einem Präsent inklusive Urkunde von der Stadt Donaueschingen. Seit 20 Jahren gehört Dieter Löhri dem Ortschaftsrat an. Im neuen Gremium ist er der dienstälteste Ortschaftsrat. Vor 15 Jahren trat Sandra Luth in den Ortschaftsrat ein, die wie Löhri ebenfalls Ehrungen von Städte-, Gemeindetag und Stadt Donaueschingen erhielt.

Bauplätze sind gesucht

Kommunalpolitisch wird sich der neue Ortschaftsrat zu Beginn seiner Amtszeit verstärkt auf die Fertigstellung der neuen Mehrzweckhalle konzentrieren, die nach einem kurzen Baustopp in Folge finanziell realistischer Angebote wieder an Fahrt aufnimmt. Ein weiteres Thema betrifft mangels fehlender Bauplätze die vordringliche Ausweisung und Erschließung eines Neubaugebietes. Wie Buller mitteilte, ist die ortsansässige Feuerwehr dem Tod noch einmal von der Schippe gesprungen. Dank zahlreicher Bemühungen verzeichnet sie laut eigenen Angaben zahlreiche Neueintritte, die ihre Einsatzstärke und so ihren Fortbestand sichern.

Neue Verwaltungsfachkraft in der Grüninger Ortsverwaltung ist Stefanie Haberer. Sie folgt auf Simone Göttler die Grüningen nach elf Jahren in Richtung städtisches Amt für Marketing und Tourismus verlässt, hieß es in der Sitzung des Ortschaftsrats.