Sieben Minuten hat es beim letzten Mal gedauert: Dann waren alle noch freien Startplätze für das Mofarennen 2015 in Pfohren vergeben. Die Begeisterung ist groß: Seit 2011 die Motorsportfreunde zum ersten Mal zu ihrem Mofarennen eingeladen haben, hat es sich zum Treffpunkt von Mofabegeisterten entwickelt. Auch zahlreiche Zuschauer zieht es am Rennwochenende immer nach Pfohren: 2015 waren es rund 7500 Besucher.

Und auch vom Freitag, 8. September, bis zum Sonntag, 10. September, werden beim 21-Stunden-Rennen wieder tausende Gäste erwartet. Die Verantwortlichen rechnen sogar mit einem Wachstum der Besucherzahlen. Denn die Veranstaltung hat sich weiterentwickelt. Der bekannte Brausehersteller Red-Bull wird nämlich das Mofarennen Pfohren unterstützen, was die Rennatmosphäre nochmals steigern wird, ist sich Roland Fehrenbacher, Vorsitzender der Motorsportfreunde sicher.

Ebenfalls ist geplant, sogenannte Grid-Girls, wie man es aus dem hochkarätigen Motorsport kennt, einzusetzen. Außerdem wird sicher die anspruchsvolle Strecke, die Mensch und Maschine alles abverlangt, den Zuschauern einiges bieten: Es gibt Sprünge, Steilkurven, Schikanen, Ackerteilstrecken...

Ein Teil der Teams steht schon fest: Mannschaften, die schon bei der letzten Veranstaltung am Start waren, konnten sich bereits anmelden: Für alle anderen gibt es ab Samstag, 15. April, um 12 Uhr die Möglichkeit, sich auf der Internetseite www.mofarennen-pfohren.de anzumelden. Aber man muss schnell sein, denn die restlichen Startplätze sind heiß begehrt.

Ein Team besteht aus vier Fahrern, zwei Mechanikern, einem Streckenposten und einem Boxenluder. Das Team mit den meisten Runden geht nachher als Sieger hervor. Die Sieger von 2015, das Team „Das Provisorium“ aus Friedrichshafen, haben rund 740 Kilometer, was 380 Runden entspricht, zurückgelegt.

Die Mofas sind unter anderem auf 50 Kubikzentimeter Hubraum und 50 Stundenkilometer beschränkt. Und: Die Regeln wurden im Vergleich zu den letzten Jahren etwas verschärft.