Es hat länger gedauert als nach ihren Wünschen, doch jetzt ist Gabriele Lehner, Chefin des gleichnamigen Holzhaus-Bauunternehmens, zuversichtlich, dass der Umzug von Wellendingen bei Bonndorf ins Pfohrener Gewerbegebiet im Oktober erfolgen kann. Mit ihr ziehen 40 Mitarbeiter in ein dann stehendes Bürogebäude und in eine 50 breite und hundert Meter lange Produktionshalle.

Die Betonarbeiten für die Fundamente sind diese Woche angelaufen, die Fertigelemente für die Halle stehen seit Wochen bereit und vorbereitende Baggerarbeiten liegen gar schon einige Monate zurück, doch die Witterung ließ ein Fortschreiten zuletzt nicht zu. Der Winter allein ist jedoch nicht schuld an der halbjährigen Verzögerung. "Eigene Umplanungen und auch sehr beschäftigte Bauunternehmen haben dazu beigetragen", meint die Firmenchefin.

Zwei Zufahrten wird das Unternehmen erhalten, eine über die Hüfinger Straße an der Grundstücksgrenze zum Baustoffrecycler Hohensee und eine zweite über die Riedsee-Straße. Letztere wurde nach einer Umplanung näher an die Hüfinger Straße gerückt, womit man sich die Überbrückung eines Bachs spart. "Das wäre wasserrechtlich zu aufwändig geworden", meint Lehner.

Die veränderte Zufahrt machte auch auf dem Gelände selbst Veränderungen notwendig. So rückt das Büro- und Ausstellungsgebäude an einen neuen Platz und näher an die Straße. "So wie es jetzt ist, sind wir auch zufrieden."

Grund für den Umzug des ganzen Unternehmens ist die begrenzte Kapazität am jetzigen Standort. In Wellendingen werden derzeit rund 30 frei geplante 30 Fertighäuser pro Jahr aus Holz, Stahl und Beton gefertigt. In Pfohren sollen es dann 50 werden.