Hubertshofen (lrd) Zahlreiche kleine Narren trafen sich im Bürgerhaus Hubertshofen, um beim Goaßlklepf-Kurs teilzunehmen. Die Narrenzunft hatte diesen Nachmittag nun zum zweiten Mal angeboten. Marius Schorrp leitete den kleinen Worhschop. Goaßl ist die Bezeichnung für eine Fuhrmannspeitsche. In früheren Jahrhunderten wurde damit bei der Einfahrt in Ortschaften oder anderen Gelegenheiten geknallt (geklepft). Auch beim Viehtreiben wurde sie verwendet. Es erfordert viel Kraft und eine ausgeklügelte Technik, um den Zwick am Ende des Seils knallen zu lassen. Das Endstück besteht aus Nylon oder Hanfschnur, wobei Nylon den deutlich lauteren Knall bringt.

Schritt für Schritt erläuterte der Oberklepfer der Narrenzunft Waldwinkel, Marius Schorpp, was man beim Goaßlklepfe alles wissen muss. Zuerst bekamen die Teilnehmer erklärt, wie sie ihren Zwick binden müssen. Auch gab es genaue Anweisungen, wie man seine Goaßl pflegen muss, damit sie immer parat ist. Es gibt unterschiedliche Größen für Kinder und Erwachsene. Mit Begeisterung waren Jung und Alt dabei.