Wie oft passiert das: Man sieht ein Kunstobjekt und kommt ins Grübeln. „Ist das wirklich Kunst?“, lautet die Frage, die sich der Betrachter still stellt. Die Unsicherheit ist groß, auf diese Frage gibt es keine einfache Antwort, aber, so eine Ankündigung des Förderkreises der Kunstschule Donaueschingen, demnächst eine kunstbezogene Diskussionsreihe namens Atelier-Gespräch.

Schließlich gebe es viele Aspekte und Sichtweisen, durch die man sich dem Begriff „Kunst“ annähern kann. Nun greift der Förderkreis die Diskussion um diesen Begriff auf. Die Definition von Kunst ist im Erwachsenenkurs der Kunstschule immer wieder ein Thema.

Auf diesem Interesse aufbauend, bietet der Förderkreis ab Freitag, 31. Januar, jetzt in loser Folge Atelier-Gespräche an. Diese bieten die Möglichkeit, dieses komplexe Thema von allen Seiten zu beleuchten und zu diskutieren. Dabei werden verschiedene Fragestellungen aufgeworfen.

Einfluss des Kunstmarktes

Es geht beispielsweise um die Frage, welche Kriterien man anlegen kann, um ein Kunstobjekt zu bewerten. Oder warum werden Menschen überhaupt künstlerisch tätig? Wie lässt sich die Bildende Kunst von Hobbymalerei abgrenzen, wie beeinflusst der Kunstmarkt die Kunst oder wie Hypes um bestimmte Künstler entstehen. Oder mit Blick auf die allerorten gezeigten Kunstobjekte: Hier könnte man auf den Gedanken kommen, dass Kunst heute inflationär ist.

Für die angesprochenen Themen versucht der Förderkreis, die jeweiligen Spezialisten zu den Diskussionsveranstaltungen zu bringen. Je nach Themenstellung wird der Förderkreis Künstler, Kuratoren, Dozenten oder Galeristen als Gäste einladen, um deren Sicht auf die gegenwärtige Kunst kennenzulernen.

Zum ersten Atelier-Gespräch lädt der Förderkreis am 31. Januar, 19 Uhr in die Kunstschule an der Karlstraße ein. Im ersten Obergeschoss findet die erste, offen gehaltene Annäherung an das Thema statt. „Was ist Kunst – aus Sicht von Künstlern, Hobbykünstlern und Laien“, ist der Abend überschrieben.