2,5 Millionen Euro kostet der neue Komplex, der neben der B 27 entstehen wird. Bereits seit Jahren wartet das Kreistierheim auf eine grundlegende Sanierung. Zum Neubau kommt es jetzt, weil als Ausgleich für den Flächenverbrauch für den geplanten B 27-Ausbau der Donauzusammenfluss verlegt und naturnaher gestaltet werden soll, diesem Projekt aber neben dem Hundeheim auch das Kreistierheim im Weg stehen. Im Herbst soll mit dem Neubau begonnen werden.

Vom Landkreis kommt eine Million, von der Stadt Donaueschingen eine halbe Million, vom Land erhofft man sich 100 000 Euro und über eine Erbschaft stehen weitere 100 000 Euro in Aussicht. Die Deckungslücke beträgt dann aber immer noch 800 000 Euro, die das Tierheim allein stemmen muss. Diese teilen sich projektbezogen auf 300 000 Euro aus Spenden, die bis zur Fertigstellung des Gebäudes zusammenkommen müssen, und 500 000 für ein Darlehen, das der Trägerverein des Kreistierheimes aufnehmen muss. 130 000 Euro sind in recht kurzer Zeit bereits gesammelt und gegeben worden. "Das Spendensammeln wird mit dem Beschluss der Projektrealisierung nun intensiv fortgesetzt", sagt Nadine Vögel, die Leiterin des Tierheims. Vermehrt wolle man Spendendosen in Geschäften aufstellen und setze auch auf den Tag der offenen Tür am 22. Juli. Über Tierpatenschaften erhofft man sich auch mehr Zuwendungen. Möglicherweise erhält das Tierheim zur Tilgung auch Geld aus Zinsüberschüssen aus einer Stiftung.