Mit der Zusage für den lang ersehnten Neubau ist die Organisation des Tags der offenen Tür im Kreistierheim um einiges leichter gefallen als in den Vorjahren. Leiterin Nadine Vögel, ihr Team und die Kooperationspartner hatten wieder ein Angebot und ein Programm zusammengestellt, welches die Herzen aller Tierfreunde höherschlagen ließ und jenen, die einfach so gekommen waren, einige kurzweilige Stunden bescherte.

Nadine Vögel präsentierte den aktuellen Stand des bevorstehenden Neubaus und stellte die Tierheim- und Besuchshunde vor. Und die Trick-Dog-Show mit Jeanette Frank zog die Aufmerksamkeit der Besucher magisch an. Auch an den Ständen gab es für die Tierliebhaber einiges zu entdecken. Da warben zum Beispiel eine Partnerschule für Hund und Mensch oder eine Tierheilpraxis für ihre Angebote. Doch alles überstrahlte die Zufriedenheit über den bevorstehenden Neubau des Kreistierheimes. Dieser nimmt konkrete Formen an, eine Umsiedlung in einen Neubau auf dem Haberfeld in unmittelbarer Nähe zur ausgebauten Bundesstraße 27 ist nur noch eine Frage der Zeit. Für 2018 ist er vorgesehen und die Verantwortlichen des Trägerverein Kreistierheim sind glücklich, ein komplett neues Gebäude mit Außengelände einrichten zu können, das dem modernen Stand der Technik und den Anforderungen an ein Kreistierheim entspricht – hinsichtlich der rechtlichen Anforderungen des Tierschutzes und der Sicherheit. Das ist nicht zuletzt aufgrund der Unterstützung durch den Kreis, der Stadt Donaueschingen, des Tierschutzbunds und Fördergelder möglich.

Vorsitzender Andreas Kuchelmeister berichtete von Gesamtkosten in Höhe von 2,6 Millionen Euro, die zu 1,5 Millionen Euro gedeckt seien. Eine Million beträgt der Kostenaufwand, den der Trägerverein an Spenden aufbringen muss, um eine optimale Ausstattung des Neubaus zu erhalten. Die aktuelle Spendenhöhe liegt bei 200 000 Euro. Kuchelmeister ist nach produktiven Gesprächen mit dem Landratsamt zuversichtlich, dass auch dieser zugegebenermaßen nicht ganz einfache Schritt gelingen werde.