Donaueschingen – Mit der Bündelung der Kräfte soll sich das neue Donauquellfest der Stadt Donaueschingen in Kooperation mit der Fürstenberg-Brauerei und der Narrenzunft Frohsinn zu einer Leuchtturmveranstaltung in der Region entwickeln. Darin sind sich Oberbürgermeister Erik Pauly, Brauerei-Geschäftsführer Georg Schwende und der Vorsitzende der Narrenzunft Frohsinn, Michael Lehmann, einig. Allerdings ist die Fürstenberg-Brauerei im bisherigen Turnus ihres Festes nur alle zwei Jahre dabei. Pauly spricht dabei von einer Aufwertung des Donauquellfestes: "Wir feiern zusammen ein großes Fest."

Mit der Einweihung der sanierten Donauquelle im vergangenen Jahr wurde das Residenzviertel erstmalig zum Schauplatz einer in jeder Hinsicht erfolgreichen Veranstaltung. Die Donaueschinger Narren verlegten ihr traditionelles Stadt- und Gregorifest vom abseits gelegenen Alten Festhallenplatz mitten ins Herz der Donaustadt – und stießen ob des riesigen Besucherandrangs an ihre logistischen Grenzen. "Um Engpässe bei der Bewirtung zu vermeiden, haben wir uns jetzt mit den DJK-Fußballern und der Tanzschule Seidel zwei kompetente Partner mit ins Boot geholt", erklärt Lehmann, der sich über weitere Feste im Residenzviertel freut.

Einen für alle Beteiligten positiven Synergieeffekt sieht Schwende: "Wir tragen unser Kulturprogramm vom engen Innenhof in die Stadt hinaus." Im Blickpunkt dabei steht das große Finale des Fürstenberg Lokalderbys. Aus den fünf Siegern der Vorentscheide wird auf der Bühne vor der Schützenbrücke am Samstagabend die beste Liveband im Süden ermittelt. Zu diesem Event auf musikalisch höchstem Niveau erwartet der Brauereichef an die 2000 Zuhörer. Der Sonntag steht dann unter anderem im Zeichen der Fürstenberg-Brauereikapelle, die ihr 40-jähriges Bestehen feiert. Beim "Tag der Bierkultur" können die Besucher in der Brauerei einen Blick hinter die Kulissen werfen. "Es ist für jeden etwas dabei", verspricht Schwende.

Ein vielseitiges, abwechslungsreiches und interessantes Programm verspricht auch das Donauquellfest, so Sachgebietsleiter Tourismus und Marketing, Andreas Haller. Das Residenzviertel wird von der Stadtkirche bis zur Schützenbrücke eine durchgängige Festmeile mit viel Musik auf zwei Bühnen, einer Piazza an der Kreuzung Karlstraße/Stadtkirche mit mediterranem Flair, einer chilligen Donau-Lounge direkt an der Quelle mit einer Cocktailbar, einem hochwertigen Markt mit Produkten aus der Donauregion sowie Spiel und Spaß für den Nachwuchs direkt vor der Stadtkirche. "Auf der zentral angelegten Bühne auf der Piazza haben vor allem talentierte Künstler aus der Region ihre Plattform", betont Haller.

Das Donauquellfest

Das Donauquellfest wird am Samstag, 24. Juni, um 11 Uhr, von Bürgermeister Erik Pauly und Brauerei-Geschäftsführer Georg Schwende an der Donauquelle eröffnet. Der offizielle Fassanstich ist im Anschluss daran um 12 Uhr auf der Bühne an der Schützenbrücke. Das Festgelände hat am Samstag von 11 bis 1 Uhr und am Sonntag von 11 bis 22 Uhr geöffnet, die Donau-Lounge an beiden Tagen von 11 bis 21 Uhr und der Markt am Samstag von 11 bis 21 Uhr und am Sonntag von 11 bis 19 Uhr. Das Gregorifest am Montag, 26. Juni, startet mit dem Umzug um 13.30 Uhr auf dem Rathausplatz. Spiel und Spaß wie vor 400 Jahren ist dann ab 14 Uhr im Residenzbereich angesagt. (jümü)