Schon bald beginnt die Adventszeit. Glühwein, Zimt, der Duft frisch gebackener Bretle, Weihnachtsmärkte – eine Zeit der Besinnlichkeit, auf die sich viele freuen. Die Weihnachtszeit ist, abgesehen von den wirtschaftlichen Aspekten, ein solcher Erfolgsschlager, dass sie auch Leute jenseits des christlichen Glaubens erreicht. Allein die Stimmung scheint einem Bedürfnis zu entsprechen, das viele Menschen ersehnen. Zumindest einmal im Jahr.

Für Kinder ist das Fest natürlich in der Wertigkeit noch höher angesiedelt. Freut man sich mit zunehmendem Alter eher auf das Essen als die Bescherung, ist jene für die kleinen Familienmitglieder ein sehnlichst erwarteter Zeitpunkt.

Wie lange es noch dauert, bis es soweit ist, verrät ein Adventskalender. Der ist meist mit Schokolade oder anderen kleinen Leckereien oder netten Überraschungen gespickt. Eine besondere Überraschung dürfte es allerdings sein, wenn sich hinter einem Türchen plötzlich kein leckeres Praliné befindet, sondern eine mathematische Gleichung. Der Spaß, den der Kalender damit offeriert, ist das Lösen der Aufgabe.

Bevor sie sich nun überlegen, aus lerntechnischen Gründen dem Nachwuchs auch so etwas zu besorgen, und bevor das Ganze dann zerknüllt im Papierkorb landet: das Ganze gehört zu einem bundesweiten Mathewettbewerb „Mathe im Advent„ für Schüler der Grund- und Mittelstufe. Voraussetzung also: Spaß an der Mathematik.

Lehrer können ihre Klassen anmelden unter www.mathe-im-advent.de. Welche Aufgaben dann warten, erfahren Schüler, Lehrkräfte und alle Interessierten ab dem 1. Dezember, wenn sich wieder die virtuellen Türchen beim digitalen Wettbewerb öffnen. Wer beim vorweihnachtlichen Knobeln dabei sein möchte, kann sich noch bis zum 3. Dezember registrieren. Bis zum 24. Dezember warten dann täglich mathematische Herausforderungen – verpackt in vorweihnachtliche Geschichten. Sie zeigen, wie Mathematik dazu beiträgt, Probleme des Alltags zu bewältigen. Etwa, wie man am besten mit den Schokoladenmassen zu Weihnachten zurechtkommt.