Sieben Seiten umfasst das Sicherheitskonzept für das Winter-Festival. Natürlich: Sicherheitsauflagen gab es schon immer, nur haben die Behörden gerade bei Festen mit Vereinsbeteiligung auch mal alle Fünfe gerade sein zu lassen. Doch diese Zeiten sind vorbei, mit teutonischer Gründlichkeit wird jetzt sogar überwacht, ob an einem Weihnachtsmarkt-Stand ein Kerze brennt – was streng verboten ist. Das ist lächerlich.

Die Bürokraten in ihren Amtsstuben sollten angesichts einer nie auszuschließenden Bedrohungslage nicht in Übereifer verfallen. Denn sonst sterben Vereinsfeste, die bei uns doch Kulturgut sind, irgendwann aus. Dann haben die islamistischen Fundamentalisten gesiegt. Das gönnen wir ihnen nicht. Augenmaß bei der Kontrolle der Weihnachtsmarkt-Hütten ist das Gebot der Stunde.