Mit neuem Konzept für ihre erste Gmond startete der Neudinger Ortschaftsrat in das neue Jahr. Unter der Leitung der zwei jüngsten Räte Stefan Zürcher und Jens Hirt wurde gemeinsam eine Bilder-Präsentation gestaltet und Statistiken ausgewertet. Im vollbesetzten Rathaussaal gab es viel Zustimmung für die Neuerungen. Ortsvorsteher Klaus Münzer, der die Sitzung leitete, ging bei seiner Begrüßung auf das Thema Flüchtlinge ein und wie „privilegiert wir sind“, die in Europa geboren wurden.

Des Weiteren wurde das Thema DSL- Netz, welches im letzten Jahr von der deutschen Telekom in Neudingen ausgebaut wurde, aufgegriffen. Münzer bedankte sich ebenfalls bei den zahlreichen Ehrenamtlichen für ihr Engagement: „Lebendige Vereine sorgen für eine lebendige Gemeinschaft“, betont der Ortsvorsteher. Zwar nimmt seit dem Jahre 2007 die Einwohnerzahl vom südlichsten Dorf an der Donau ab, jedoch hält sich dies im Rahmen des demographischen Wandels.

Zu diesem Thema wurde auch das Neubaugebiet „Auf Löbern“ angesprochen. In diesem gibt es momentan noch vier Bauplätze, von denen jedoch drei für Einheimische zurückgehalten werden. Das heißt, es soll den Dorfbewohnern Vortritt gelassen werden, wenn einer von ihnen im Neubaugebiet bauen möchte. Für ein neues Baugebiet gibt es bereits einen Vorschlag und zwar das so genannte „Weiherbrünnele“, doch die Erschließung eines neuen Wohngebietes dauert Jahre. Als Schwierigkeit macht sich hier jedoch der Wasserdruck bemerkbar. Daran müsste bei der Erschließung etwas gemacht werden. Ebenfalls wird an einem Gewerbegebiet getüftelt.

Das Gelände rund um die Südbadischen Gummiwerke soll dafür dienen. Positiv bei beiden Bebauungsgebieten lässt sich verzeichnen, dass die Besitzer Interesse an einem Verkauf zeigen, sowie dass im Ortskern keine Häuser unbewohnt zu Verfügung stehen. Im Anschluss kam Stadtrat Hermann Willmann zu Wort: Er berichtete von seiner Arbeit als Stadtrat, sowie den Haushaltsplänen der Stadt Donaueschingen für die kommenden Jahre. Neben einigen Instandhaltungen konnte er auch berichten, dass im kommenden Jahr die Straße von Neudingen nach Fürstenberg saniert werden soll. Außerdem zeigte er einen Entwurf für die Neugestaltung des Rathausplatzes. Wichtig für die Dorfbewohner war in der anschließenden Fragerunde, ob der Rathausplatz zukünftig immer noch für Feste genutzt werden kann, vom Ortschaftsrat gab es ein klares Ja. Ebenfalls von den Bürgern angesprochen wurde die städtische Mähsituation. Die öffentlichen Grünflächen, für welche die Stadt zuständig ist, werden nur äußerst selten gemäht, was zur Empörung der Bürger führt.

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