Donaueschingen (maf) Der erste runde Geburtstag des Donaueschinger Naturkindergartens Apfelbäumchen soll groß gefeiert werden. 2006 wurde der Trägerverein für den heutigen Waldkindergarten gegründet und darf dabei auf eine bewegende Zeit zurückblicken. Dafür nutzt der Kindergarten gemeinsam mit seinen Kindern und den Eltern das Herbstfest, das heute wieder ein Besuchermagnet werden dürfte. Dort will der Trägerverein mit all jenen feiern, die den Naturkindergarten unterstützen, mit früheren Kindern und Eltern und auch den Donaueschingern. Seit Beginn an präsentiert sich das Apfelbäumchen auf dem Donaueschinger Herbstfest und ist in diesem Jahr in der Karlstraße vor dem Modehaus Schmoll zu finden.

Nach unruhigen Zeiten formierte sich 2006 der Naturkindergarten in einem Trägerverein neu. Am 3. Dezember 2006 ging der Kindergarten anfangs mit acht Kindern an den Start. Schon im Frühjahr zählten die Erzieherinnen 14 Kinder. Das Apfelbäumchen, das symbolisch auch bei der Gründung gepflanzt wurde, wächst und gedeiht bis heute. Alle 18 Plätze sind voll belegt und auch die zwei Plätze für integrative Kinder werden genutzt. Bis 2018 besteht eine Warteliste. Der Trägerverein und das Team sind mit der Entwicklung mehr als zufrieden. Drei Erzieherinnen und zwei Praktikanten vermitteln den Kindern zwischen drei und sechs Jahren pädagogische Werte und ebnen den Weg in die Selbstständigkeit. Dass es dazu kein festes Dach über den Kopf benötigt, beweist das zehnjährige Bestehen des Naturhorts.

Auch die Integration in das gesellschaftliche Lebens in Donaueschingen ist den engagierten Eltern und den Erziehern gelungen. Neben dem Herbstfest, bei dem sich das Apfelbäumchen präsentiert, steht "der Kindergarten der anderen Art" mit der Stadt im intensiven Austausch. Die Ostereiersuche, die der Kindergarten anbietet, erfreut sich jedes Jahr mehr an Beliebtheit. Zwei bis drei Mal im Jahr nimmt das Team des Apfelbäumchens auch an den Regionaltreffen teil, bei den sich Waldkindergärten aus der Umgebung treffen und fortbilden.