Wolf ist seit 2006 Landtagsabgeordneter. Der Landesregierung gehört er seit 2016 als Minister der Justiz und für Europa an. Zur Zuständigkeit des Ministeriums gehört auch der Tourismus in Baden-Württemberg.

Die Entscheidung zu kandidieren, sei ihm nicht schwergefallen, sagte Wolf. „Seit 2006 vertrete ich diesen schönen Wahlkreis leidenschaftlich gerne im Landtag von Baden-Württemberg. Wir konnten zuletzt vieles gemeinsam für unseren Wahlkreis erreichen und unsere Anliegen finden in Stuttgart auch Gehör. Mir fallen aber noch viele Dinge ein, die unmittelbar anstehen und die es anzupacken gilt: Beim anstehenden Transformationsprozess in der Autoindustrie steht auch viel für unseren Wahlkreis auf dem Spiel“, so der Abgeordnete.

Unternehmen stehen im globalen Wettbewerb

Die heimischen leistungsfähigen Unternehmen stünden im globalen Wettbewerb mit China und den USA. Die Europäische Union sei von hoher Bedeutung für die wirtschaftliche Stärke unseres Landes. „Gleichwohl kann auch in Brüssel vieles besser werden, das habe ich in meiner Tätigkeit als Europaminister selbst erleben dürfen“, so Wolf weiter.

Unsere Landschaft sei ohne unsere Landwirte nicht vorstellbar, aber zugleich würden für diese die Rahmenbedingungen immer schwieriger. Umso mehr freue es ihn, dass ihn mit Patrick Bossert ein hoch engagierter Landwirtschaftsmeister mit hohem Sachverstand als Zweitkandidat unterstützt. Bossert führt einen rigenen Hof der Donaueschinger Fohrenhöfe, unter anderem mit angeschlossener Reitanlage. Er sitzt für die CDU im Kreisrat des Schwarzwald-Baar-Kreises.

Ländlicher Raum soll gestärkt werden

Die Einbindung Bosserts als Zweitkandidat sei auch ein klares Signal: „Die Stärkung des ländlichen Raums ist uns ein wichtiges Anliegen. Die Erfahrungen als Justizminister zeigen mir auch: Wir brauchen weiter eine verbesserte Ausstattung unserer Justiz“, so Wolf weiter. Ein schneller und starker Rechtsstaat sei für die Demokratie wesentlich.