Der Übergabe-Appell im Schlosspark war ein großer Bahnhof. Viele Offiziere, viel lokale Prominenz. Der Fürst, OB und Bürgermeister, Vertreter aus dem Landtag wollen sich die Übergabe des Battaillonskommandos nicht entgehen lassen. Wie OB Erik Pauly dann trefflich formuliert: Ein passender Anlass, mitten im Herzen der Stadt. Durchaus mit Symbolcharakter und sicher auch so beabsichtigt.

Das Schöne an der Veranstaltung: Sie atmet Völkerverständigung und internationale Zusammenarbeit. Wenn der Kommandant der Deutsch-Französischen Brigade das Jägerbataillon 292 und dessen Offiziere lobt. Wenn militärische Vertreter aus den Niederlanden und aus Island mit dabei sind, die beim Einsatz in Litauen an der Seite der Donaueschinger Soldaten standen. Gerade die Arbeit mit den französischen Kameraden mache besonders viel Spaß, heißt es im Schlosspark.

Weitester international angereister Gast dürfte allerdings ein Soldat aus dem Land bei Euphrat und Tigris sein. Die Internationalität erstreckt sich bis in den Irak. Von dort ist ein Gastsoldat bei der Übergabe im Schlosspark mit dabei und schaut sich das ganze Prozedere mit an. Er sei zu Trainingszwecken in der Bundesrepublik und derzeit eben beim Donaueschinger Jägerbataillon 292.