Für OB Erik Pauly ein interessantes Unterfangen: „Ich bin heute ja auch nur Gast“, erklärt das Stadtoberhaupt. Denn schließlich ist das neueste Spielgerät im Irmapark die GUB-Schaukel. „Und sie hat diesen Namen wirklich verdient“, sagt Pauly. Mit einem „angenehmen Weg“ und auf eine „sympathische Weise“ sei der Irmapark zu einer Schaukel gekommen, ohne dass der Gemeinderat und die Verwaltung die ursprünglichen Pläne noch einmal überarbeiten hätte müssen.

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Zurückzuführen ist das Ganze auf eine Initiative von GUB-Stadträtin Alexandra Riedmaier. Sie hatte das Schaukel-Defizit auf den Spielplätzen in der Innenstadt erkannt. Denn bislang gab es lediglich auf dem Spielplatz hinter der AOK ein entsprechendes Spielgerät. „Als der Irmapark fertig war, gab es viele positive Rückmeldungen. Aber es kam immer ein Aber“, blickt Riedmaier zurück. Natürlich habe es einige Wünsche gegeben, aber die Schaukel wäre immer dabei gewesen. Als Therapeutin wisse sie, wie wichtig das Schaukeln und der damit verbundene Bewegungsablauf für die Kinder sei.

GUB-Mitglieder haben 2700 Euro gespendet

Und die Rückmeldungen, die sie auf ihre Aktion erhalten habe, hätten gezeigt, dass das nicht nur ein Thema der Eltern sei, sondern auch Senioren hätten in Leserbriefen die Wichtigkeit einer Schaukel betont. Auf offene Ohren stieß Riedmaier auch bei den GUB-Mitgliedern: „Wir haben die 2700 Euro allein durch Spenden von Mitglidern finanziert“, sagt der GUB-Chef Tobias Mauz.

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Während die GUB das Spielgerät bezahlt hat, haben die Technischen Dienste nicht nur dafür gesorgt, dass es aufgebaut wird, sondern dass auch die Kinder sicher schaukeln können und einen entsprechenden Fallschutz bekommen. Mittlerweile wird im Irmapark auch eifrig geschaukelt. Manchmal bildet sich sogar eine kleine Schlange.

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„Das Ganze zeigt, dass Sie sich nicht nur engagiert im Gemeinderat ehrenamtlich einbringen, sondern dass Sie der Stadt auch etwas Gutes gönnen“, so Pauly und kommt auch noch im Spaß auf eine kleine Anregung: Vielleicht mache das ja auch Schule und jede Fraktion setze sich ein Denkmal im öffentlichen Bereich.