Der Förderverein für Sport, Kultur und Gesundheit plant am 19. Mai eine Exkursion zu den historischen Ursprüngen Aufens. „Wir haben in Zusammenarbeit mit Leander Binder eine schöne Strecke rausgesucht, die musikalisch umrahmt wird und auch eine Vesperpause beinhaltet“, kündigt Vorsitzender Christoph Meyer in der Hauptversammlung im "Waldblick" an. Eingeladen ist, wer Lust auf eine lehrreiche und unterhaltsame Wanderung hat. Da es für Leute, die nicht mehr so gut zu Fuß unterwegs sind, am 19. Mai eine Fahrgelegenheit geben wird, ist eine Anmeldung unerlässlich unter Christoph Meyer, Telefon 8975009 oder Heiner Binkert, Telefon 2227.

Ein weiteres Projekt, das sich der Förderverein zur Aufgabe gemacht hat, ist das Aufstellen eines Basketballkorbes für die Kinder und Jugendlichen des Dorfes. „Leider steht dieser Korb im Haushaltsplan der Stadt ganz hinten, so dass eine Realisierung für 2023 vorgesehen ist“, berichtet Meyer. Nun will der Vorstand versuchen, Sponsoren zu finden, damit der Basketballkorb früher aufgehängt wird.

Dem Wunsch einiger Frauen aus Aufen, den Prozessionsweg am Schützenhaus mit dem Kneippbad zu verbinden, will der Förderverein nachgehen. Bei der diesjährigen Grundreinigung des Kneippbades am 27. April soll ein kleiner Weg durchs Dickicht entstehen. Für den Arbeitseinsatz werden wieder Freiwillige gesucht, die bei der Sauberhaltung des beliebten Platzes helfen möchten. Infos gibt es hierzu im Laden des Steinenhofs. Ebenso wird die Grillhütte an diesem Tag durch einen Putztrupp der Buchberghexen fit für die Grill-Saison gemacht.

Ein größeres Problem stellt die Kirche St. Vitus in Aufen dar. Die Türen der Kirche sind seit mehreren Jahren verschlossen und vor allem an Beerdigungen mit kaltem und nassem Wetter wird der Ruf nach Abhilfe immer lauter. Auf Meyers Vorschlag, eine wind- und wetterfeste Überdachung zu errichten, ist das Bauverwaltungsamt aus Kostengründen nicht eingegangen. Vielmehr wurde darauf verwiesen, bei extremen Wetterbedingungen die Friedhofskapelle auf dem Stadtfriedhof zu nutzen.

Der Vorstand berichtet weiter, dass Gelder im Haushalt 2018 des Erzbischöflichen Bauamtes bereitgestellt wurden, um 2019 eine Projektierung durchzuführen. Erst dann kann entschieden werden, wie und wann eine Sanierung der Kirche möglich ist. Auch der Datenschutz war Thema der Versammlung und machte eine Satzungsänderung notwendig.