Eine Premiere mit Hindernissen gab es beim Familientag im Parkschwimmbad. Aufgrund der unsicheren Wetterlage wurde die Veranstaltung kurzerhand von Samstag auf Sonntag verschoben.

Leona erlebt wie es ist, als eine Meerjungfrau durchs Wasser zu schwimmen. Ein spezieller Badeanzug macht‘s möglich.
Leona erlebt wie es ist, als eine Meerjungfrau durchs Wasser zu schwimmen. Ein spezieller Badeanzug macht‘s möglich. | Bild: Lutz Rademacher

Erster Termin muss verschoben werden

„Was sollen wir hier stehen ohne die Kinder?“, fragte man sich im Amt für Tourismus und Marketing. Und so liefen am Samstagmorgen bei den Organisatoren die Leitungen heiß. Schnell war klar, dass alle Programmgestalter auch am Sonntag konnten. „Das war richtig klasse“, freute sich Simone Göttler und informierte gleich die Medien.

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Sylvia Relota, die mit ihren Kindern am Samstag gekommen war, sah es gelassen: „Dann springen wir kurz ins Wasser und kommen morgen wieder. Das dürfen wir uns nicht entgehen lassen, bei dem Aufwand, der da getrieben wird“.

Was für ein Spaß: Mattia sitzt in einer weit aufgezogenen Badekappe, die literweise mit Wasser gefüllt wird.
Was für ein Spaß: Mattia sitzt in einer weit aufgezogenen Badekappe, die literweise mit Wasser gefüllt wird. | Bild: Lutz Rademacher

Ein großer Abenteuerspielplatz

Und es lohnte sich, denn rundum sah man nur zufriedene Gesichter. Alle Stationen waren gut besucht. Beim Bogenschießen war der Andrang in der ersten Stunde so groß, dass die Betreuer zunächst jeden nur einen Pfeil abschießen lassen konnten. Später entspannte sich dort die Situation, dafür standen potenzielle Meerjungfrauen Schlange, die einmal das Gefühl haben wollten, sich wie ein Fisch im Wasser zu bewegen. Bei den Jüngeren war das Wettrutschen der DLRG ein Renner, während die Älteren sich bei Aqua-Zumba fit machten. Begrenzte Plätze gab es beim Tauchclub, dessen Mitglieder sich mit hohem technischem Aufwand viel Zeit für jeden Schnuppertaucher nahmen. Wer wollte, konnte mit dem DLRG-Schlauchboot mit Florian Gaedtke eine Runde fahren oder an diversen Stationen mit Spielen Preise gewinnen. Beim Großen Finale gab es eine Polonaise und 150 Wasserbälle flogen ins Bad. Initiatorin Stefanie Feger freute sich über die gute Resonanz und darüber, dass die Zusammenarbeit aller Beteiligten so gut geklappt habe.

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Marina Ritscher lässt sich von Florian Volk erklären, wie das Bogenschießen richtig funktioniert. | Bild: Lutz Rademacher
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Andreas Martin (von links), Isabell Martin und Oliver Kaltenbach zeigen Interessierten, wie man sich mit Tauchanzug unter Wasser zurecht findet. | Bild: Lutz Rademacher
Martin Schwab (von links), Marcel Bürkle und Miriam Schmid nehmen die Zeit beim Wettrutschen im Parkschwimmbad.
Martin Schwab (von links), Marcel Bürkle und Miriam Schmid nehmen die Zeit beim Wettrutschen im Parkschwimmbad. | Bild: Lutz Rademacher