Auf der Ruckhalde soll ein Ersatzbrunnen entstehen, der in einem Notfall einspringen könnte, sollte die Gutterquelle aus irgendeinem Grund nicht nutzbar sein. Im Oktober begannen die Arbeiten an dem neuen Tiefenbrunnen.

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Aufgrund technischer Probleme hatten sich die Arbeiten im Herbst verzögert, die Bohrung konnte aber im Dezember 2019 abgeschlossen werden, heißt es aus dem Rathaus. Sie führt in eine Tiefe von rund 91 Metern. 

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Wie Rathaussprecherin Beatrix Grüninger erklärt, laufen derzeit die Vorbereitungen für einen Pumpversuch, der Klarheit über die exakte Leistungsfähigkeit des Ersatzbrunnens geben soll. „Diese Phase soll voraussichtlich im Januar 2020 abgeschlossen werden. Danach folgt der Einbau der Verrohrung und damit der endgültige Ausbau des Ersatzbrunnens„, sagt Grüninger.

Leitertest-Pumpversuch

Abschließend folge dann noch der sogenannte Leitertest-Pumpversuch. Es handle sich dabei um einen Pumpversuch, um den langfristigen Brunnenbetrieb zu testen. Die Größe des Absenktrichters aber auch die genaue Strömungsrichtung des Grundwassers spielen dabei eine Rolle. „Je nachdem, wie schnell die vorigen Phasen abgeschlossen werden können, wird davon ausgegangen, dass der Leitertest bis Ende März 2020 abgeschlossen werden kann“, sagt Grüninger.

Start der Bauarbeiten

Abgesehen von den Pumpversuchen soll es 2020 auch mit weiteren Bauarbeiten losgehen, die für das Projekt erforderlich sind. So soll die Verlegung der Leitung vom Standort des Ersatzbrunnens bis zur Gutterquelle begonnen werden. „Dieses Jahr steht der erste Bauabschnitt östlich der Breg von der Gutterquelle bis zum Zubringer Allmendshofen auf dem Programm“, erklärt Grüninger. „Die Ausschreibung der Bauarbeiten ist für das dritte Quartal und die Bauausführung für das vierte Quartal vorgesehen.“ Eine Verzögerung des Gesamtvorhabens soll es durch die aktuelle Verzögerung beim Ersatzbrunnen nicht geben.

Wasser aus dem Ersatzbrunnen soll zukünftig dann in einem gewissen Maß ins Netz gespeist werden. So ist es im Notfall schnell voll einsatzbereit.