Mit fünf Milliarden Euro hat der Bund den „Digitalpakt Schule“ gefüttert. Mehr als 1,3 Millionen Euro davon fließen ins Städtedreieck, wie der SPD-Abgeordnete Johannes Fechner mitteilt. Den Großteil erhält mit einer Million Euro Donaueschingen. 240.100 Euro bekommt Hüfingen und 63.000 Euro Bräunlingen.

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Im Donaueschinger Rathaus hat man mit dem Berliner Geldsegen bereits gerechnet. Denn für die Höhe der Fördersumme war die Schülerzahl maßgebend. „Von der Stadt als Schulträger ist dabei ein zusätzlicher Eigenanteil an den förderfähigen Kosten von 20 Prozent zu erbringen“, erklärt Pressesprecherin Beatrix Grüninger.

Zahlen sind schon in den Haushaltsentwurf eingearbeitet

Sowohl die von der Stadt zu erbringenden Ausgaben als auch die Fördersumme von exakt 1.037.300 Euro sind bereits – verteilt bis 2022 – im Haushaltsplan eingestellt. Damit wird sich die Haushaltssituation durch die Förderung nicht entspannen.

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Doch für was ist das Geld nun genau vorgesehen? Die Förderung kann bereits abgerufen werden. „Hierfür bedarf es für die einzelnen Schulen unter anderem der Erstellung von Medienentwicklungsplänen, die aktuell erarbeitet werden.“ Sobald diese und die weiteren Planungen für die einzelnen Schulen abgeschlossen sind, sowie alle Unterlagen vorliegen, werden die Anträge gestellt. Die Zeit eilt jedoch nicht, weil das Geld bis zum 30. April 2022 abgerufen werden kann.

Beim Breitbandausbau ist Donaueschingen sehr gut aufgestellt

Doch neben der technischen Ausstattung bedarf es auch entsprechender Infrastruktur. „Zusammen mit dem Zweckverband Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar treiben wir die Glasfaseranschlüsse unserer allgemeinbildenden Schulen zügig voran.“

Stadtoberhaupt freut sich für seine Schulstadt

OB Erik Pauly sieht die Digitalisierung für die Schulstadt Donaueschingen als großes Thema. „Wir verfügen über alle Schularten, nehmen unsere Aufgabe als Schulträger sehr ernst und reagieren auf die Notwendigkeiten in der Schulraumversorgung stets schnell und angemessen.“ Die Stadt könne stolz auf ihre Einrichtungen sein, denn die Schulen wären gut in Schuss und die Bildungsangebote würden stetig weiterentwickelt.

Digitale Zukunft ist mit hohen Kosten verbunden

„Damit Schulen im digitalen Zeitalter ihren Bildungs- und Erziehungsauftrag erfüllen und Schülerinnen und Schüler auf das Leben gut vorbereiten können, brauchen Schulen entsprechend ausgebildete Lehrkräfte, geeignete pädagogische Konzepte sowie eine leistungsfähige digitale Infrastruktur“, so Pauly. Dies alles sei aber auch mit hohen Kosten verbunden. „Die in Aussicht gestellte Förderung ermöglicht den Schulen die Weiterentwicklung in die digitale Zukunft.“