Kai Sauser ist neuer Vorsitzender des Schellenberg-Sportclubs (SSC). Einstimmig wählten ihn die Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung am Freitagabend zum Nachfolger von Frank Jarsumbek, der sich nach acht Jahren amtsmüde zeigte und nicht mehr kandidierte. In ihren Ämtern bestätigt wurden die zweite Kassiererin Silvia Krämer, der dritte Vorsitzende Benjamin Otto und Jugendleiter Markus Becker.

Jarsumbek zog eine positive Bilanz seiner Amtszeit. So durfte er mit der Mannschaft 2011 den Aufstieg in die Bezirksliga ebenso feiern wie den Gewinn des Bezirkspokals in der Saison 2013. Nicht zu vergessen seien, so Jarsumbek, die sechs Staffelsiege der zweiten Mannschaft, die ihm derzeit allerdings etwas Sorge mache. So konnte nur mit Unterstützung zahlreicher Alt-Herren-Fußballer einige Male eine Spielabsage verhindert werden.

Rund 40 eingesetzte Spieler in dieser Vorrunde lassen die mühsame Arbeit der beiden Betreuer Adrian Speer und Florian Eisele bei der Zusammenstellung einer Mannschaft erahnen. Eng verbunden mit der Amtszeit Jarsumbeks bleibt der Bau des Kunstrasens beim Stadion. Und trotz der großen Investition steht der Verein finanziell gut da und wird nach Eingang des Zuschusses nahezu schuldenfrei sein, wie aus dem Kassenbericht von Rechnerin Ingrid Grandt zu erfahren war. Allerdings wirken sich die auf den Kunstrasen verlegten Spiele negativ auf die Clubhausbilanz aus, da der Wirtschaftsbetrieb an diesen Tagen ausfällt.

Herzliche Dankesworte für die geleistete Arbeit des scheidenden Vorsitzenden fand der Vizevorsitzende Marcel Krech, der sich im Namen der Mitglieder mit einem Geschenk bedankte. "Der Frank war sich nie zu schade, mit anzupacken und auch mal mit der Schubkarre über den Platz zu fahren", sagte Krech.

Der Bericht des Jugendleiters lässt auf bessere Zeiten für die Fußballteams der Zukunft hoffen, werden derzeit doch rund 290 Jugendspieler in 23 Mannschaften von 40 Trainern betreut. Allerdings muss in den nächsten drei Jahren noch eine Durststrecke überwunden werden, da dort erst mit zahlreicheren Zugängen aus der Jugend zu rechnen ist.

Fortgeführt werden soll in absehbarer Zeit auch die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Spielgemeinschaft- Partnern aus Pfohren und Wolterdingen. Moniert wurde vom scheidenden Vorsitzenden die Strafzahlungen an den Verband für vermeidbare Nachlässigkeiten wie fehlerhaft ausgefüllte Spielberichtsbogen oder verspätete Ergebnismeldungen. Mit der Aufnahme eines Passung in die Satzung, der die Einführung einer Ehrenamtspauschale regelt, schloss Jarsumbek mit seiner letzten Amtshandlung die Versammlung.