Das Brigachfest in Grüningen entwickelte sich in den vergangenen sieben Jahren zu einem Veranstaltungsereignis, das aus dem städtischen Terminkalender nicht wegzudenken ist. Der Musikverein unter der Leitung von Wolfgang Limberger optimierte die Veranstaltung kontinuierlich nach dem Rezept, Erfolgreiches zu erhalten und Programmpunkte, die weniger Interesse finden, zu streichen.

Eines der Angebote das sich seit drei Jahren steigender Beliebtheit erfreut, ist das Turnier der Cego-Freunde Donaueschingen. Das Cego-Turnier wirkt wie Prolog zum Brigachfest, das gegen Abend mit dem Fassanstich eröffnet wird. 42 Teilnehmer zählte das Turnier in diesem Jahr.

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Organisator ist der Grüninger Alfred Hirt. Seinen letzten Fassanstich in seiner Funktion als Ortsvorsteher absolvierte Hans-Günter Buller in zwei Schlägen. Er wies auf den Mehraufwand hin, den die Organisatoren auf Grund der Materialablage auf dem Festplatz im Vorfeld hatten. Doch das ist alles Schnee von gestern.

Das siebte Brigachfest ist eröffnet (von links): Dieter Löhri, Gabriele Löhri, Jürgen Hirt,Gerold Bolli, Julia Held, Hans-Günter Buller, Peter Rögele, Karl Biedermann, Wolfang Limberger, Edgar Friedrich, Michael Böhm, Gottfried Vetter.
Das siebte Brigachfest ist eröffnet (von links): Dieter Löhri, Gabriele Löhri, Jürgen Hirt,Gerold Bolli, Julia Held, Hans-Günter Buller, Peter Rögele, Karl Biedermann, Wolfang Limberger, Edgar Friedrich, Michael Böhm, Gottfried Vetter.

Am Fassanstich nahmen zahlreiche Vertreter anderer örtlicher Vereine sowie kommunalpolitische Vertreter teil. Es begann ein dreitägiges Fest, das in einer Mischung aus Unterhaltung, lokaler Gewerbeschau und unterhaltungsmusikalischer Varietät jedes Jahr aufs Neue begeistert. Damit die Jugend Auftrittserfahrungen sammeln kann, geben die Grüninger bevorzugt Jugendkapellen die Chance den Festauftakt zu begleiten. In diesem Jahr war Furtwangen zu Gast.

Die Party am Abend garantierte als Cuba-Night Emotionen pur. Vorsitzender Limberger plant für kommendes Jahr dennoch eine leichte Modifizierung und der Prolog soll nicht nur den Cego-Freunden gehören, sondern weitere Gäste durch eine attraktive Programmerweiterung auf den Festplatz locken.

Mit offenen Armen empfingen die Veranstalter am Sonntag ihre Gäste unmittelbar am Eingang. Bläserjugend-Leiter Gerold Bolli hatte die Idee, sich als Musikverein mit Unterstützung durch das Musikgeschäft Lüttke zu präsentieren. Innerhalb der Gewerbeschau war es möglich, sich in einer kleinen Instrumentenstube zu informieren. Der Plan war aufgegangen, da zahlreiche Kinder die Möglichkeit nutzen, eines der Blasmusik-Instrumente zu testen.

Des einen Freud ist des anderen Leid. Nicht jedoch im Musikverein Grüningen. „Eigentlich waren wir zum Küchendienst eingeteilt. Doch Ersatz war schnell gefunden, sodass wir guten Gewissens den Dienst am Ausstellungsstand übernehmen konnten“, sagt Gerhard Bolli. Er lobte ein eingespieltes Helferteam, in welchem jeder im Musikverein seine Aufgaben kennt.

Zum Frühschoppen am Sonntagmorgen unterhält die Stadtharmonie Villingen.
Zum Frühschoppen am Sonntagmorgen unterhält die Stadtharmonie Villingen.

Eine weitere Attraktion am Sonntag war der Stand der Ortsverwaltung, welche die Suche nach einem Namen für die Festhalle auf alle Festgäste erweiterte. Blasmusikalisch unterhielten drei Vereine. Nach den Sommerferien begibt sich der Musikverein Grüningen mit der Suche nach einem neuen Dirigenten, da der interimistisch tätige Edgar Friedrich wie bei seinem Antritt angekündigt, den Taktstock weiterreicht.

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