Eine Sonderstellung nimmt die Musikschule Donaueschingen mit ihrem Klavierwettbewerb ein, der traditionell mit einem öffentlichen Preisträgerkonzert endet. In diesem Jahre boten 22 Kinder und Jugendliche ein kurzweiliges Konzert, das einen umfassenden Eindruck der Bandbreite aufzeigte, die das Tasteninstrument bietet. 

Bereits der elfte Wettbewerb

Initiator und Organisator des Klavierwettbewerbs ist der Pianist Michael Kanczyk, der als Fachbereichsleiter Tasteninstrumente den im 18-Monate-Turnus stattfindenden Klavierwettbewerb im Jahr 2004 ins Leben rief. Am elften schulinternen Klavierwettbewerb in der Geschichte der Kunst- und Musikschule beteiligte sich die rekordverdächtige Zahl von 40 Teilnehmern in sechs Altersstufen.

Der in das Wertungsspiel am Samstag und das Preisträgerkonzert am Sonntagabend unterteilte Wettbewerb war für die jungen Musiker wieder eine willkommene Gelegenheit, voneinander zu lernen, Konzerterfahrungen zu sammeln und die Angst vor Auftritten abzubauen.

Dank an Initiator Michael Kanczyk

Schulleiter Clemens Berger sprach hinsichtlich des Wettbewerbs von einem Alleinstellungsmerkmal, das es in dieser Form in ganz Baden-Württemberg seiner Meinung nach nicht mehr gebe. Er dankte den Initiator Kanczyk und den Klavierlehrern Eri Ogawa-Listmann, Isabela Stan und Beate Maier-Mußgnug, die ihre Schüler wochenlang auf das Konzert vorbereitet haben. Berger verwies darauf, dass es von den Schülern reichlich Geduld, Nerven und Ruhe erfordere, um am Ende einer wochenlangen akribischen Probearbeit im Klavierwettbewerb zu reüssieren.

Höhepunkt im Musikschuljahr

Michael Kanczyk verwies darauf, dass die Bewertungskriterien für den Klavierwettbewerb nach allgemein anerkannten Regeln erfolgen. Die Teilnahme an der Veranstaltung stufte er für alle Schüler als besonderen Höhepunkt im Musikschuljahr ein. Von den zahlreichen Preisträgern erhielten die drei Punktbesten Antonius Hall, Tobias Frick und Markus Blenkle einen zusätzlichen Sonderpreis.