Seit mehr als zwei Jahrzehnten lockt der Drachenclub der Baar mit seiner Veranstaltung tausende von Besuchern auf den Donaueschinger Flugplatz. Bei der zwölften Auflage der Veranstaltung, die der SÜDKURIER von Beginn an als Medienpartner begleitet, gibt es ein neues Konzept.

So werden am 20. und 21. Mai nicht nur wieder Drachenbauer aus aller Welt ihre Kunstwerke steigen lassen, die Veranstaltung soll auch durch ein neues kulinarisches Konzept eine deutliche Aufwertung bekommen. "Wir sind ein Ausflugsziel für die ganze Familie", erklärt Wolfgang Karrer, Vorsitzender des Drachenclubs. So werde für alle den ganzen Tagen ein interessantes Programm geboten. Hinzu kommt eine Food-Truck-Ausstellung, die den Besuchern auch Abwechslung auf kulinarischer Ebene bringt. "Wir planen ein richtiges Familienfest", sagt Franz Kuttruff, der mit seinem Bräustüble auch Teile der Bewirtung übernimmt.

Möglich wurde das neue Konzept durch eine einstige Besucherin. "Ich war mit meinen drei Kindern bei den Drachentagen und sehr begeistert", sagt Corinna Auer. Und nachdem sie sich mit Enjoy-Foodtruck-Events in Stockach selbstständig gemacht hat, war auch schnell eine erste Veranstaltung gefunden, wo sie mitwirken wollte.

Und so werden entlang der Start- und Landebahn dieses Mal 14 Food-Trucks, wie die moderne Variante der einstigen Imbisswagen heute heißt, zu finden sein. Von der Kaffeebar über Créps und Eis bis hin zu gefüllten Teigtaschen, Hähnchen und Schaschlikspießen.

Die Anmeldeliste der Drachenbauer ist schon lang: "Wir haben wieder ein internationales Starterfeld", sagt Wolfgang Karrer. Sogar aus Tansania hat sich ein Drachenbauer angemeldet. Doch nicht nur die Experten können ihre Kunstwerke, in denen monatelange Arbeit steckt, steigen lassen. Jeder der Lust hat, kann seinen eigenen Drachen mitbringen: "Wir haben schließlich genügend Platz", sagt Karrer.